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Beats Music: Neuer Streamingdienst startet am 21. Januar in den USA

Nach der Trennung vom Smartphone-Entwickler HTC baut Beats Electronics sein Angebot aus. Am 21. Januar startet der neue Musik-Streamingdienst Beats Music in den USA. Das Angebot ist werbefrei, aber kostenpflichtig.

13.01.2014, 10:52 Uhr
Internet© Victoria / Fotolia.com

Nach der Trennung vom Smartphone-Entwickler HTC baut Beats Electronics sein Angebot aus. Am 21. Januar startet der neue Musik-Streamingdienst Beats Music in den USA. Das Angebot ist werbefrei, aber kostenpflichtig. Exklusiv bei AT&T gibt es ein Angebot für fünf Nutzer mit insgesamt zehn Geräten für 14,99 Dollar im Monat.

Empfehlungen von Menschenhand

Im Angebot befinden sich 20 Millionen Lieder aller Musikrichtungen: Pop, Rock, Hip-Hop, Country, Jazz, Speed Metal, Afro Beat, Klassik und mehr. Den Unterschied zu anderen Audio-Streamingdiensten wie Spotify sollen Empfehlungen ausmachen, die von Menschenhand stammen und nicht ausschließlich von Algorithmen, die dem Hörer wahllos neue Stücke in den Stream einfügen. Der Nutzer behält die Kontrolle über seine Playlisten.

Beats Music wirbt also nicht mehr mit dem größten Angebot an Titeln oder mit Verträgen mit den wichtigsten Musikverlagen, potentielle Nutzer sollen damit geworben werden, dass sie für sich im überwältigenden Angebot die passenden Lieder finden.

Online wie offline

Der neue Dienst läuft im Browser oder als App auf dem iPhone sowie auf einem Smartphone mit Android oder Windows Phone. Die Musik kann online im Stream, aber auch offline auf einem mobilen Gerät unterwegs gehört werden.

Beats Electronics ist vor allem für seine Hardware unter dem Namen Beats by Dr. Dre bekannt. Die Kopfhörer und Lautsprecher mit unverwechselbarem Design sind vor allem in der jüngeren Generation beliebt. Als Beats Audio findet sich die Technik auch in Smartphones und Laptops.

Start in Deutschland unklar

HTC hatte 2011 den Audio-Spezialisten übernommen, um die eigene Hardware darüber aufzuwerten, 2013 aber die letzten Anteile wieder verkauft. Beats arbeitet schon einige Zeit an einer eigenen Musik-Plattform, 2012 wurde der Streamingdienst MOG übernommen.

Wann der Audio-Streamingdienst Beats Music nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt. Die Rechte müssen für verschiedene Märkte separat erworben werden.

(Peter Giesecke)

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