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Bahn erweitert Verspätungs-Alarm per E-Mail auf regelmäßige Verbindungen

Die Deutsche Bahn hat ihren automatischen Informationsservice für Verspätungen und Zugausfälle erweitert. Ab sofort können Pendler auch regelmäßige Zugverbindungen überwachen lassen.

29.03.2013, 10:01 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Seit Februar des vergangenen Jahres informiert die Bahn per E-Mail über Zugverspätungen. Im vergangenen Sommer hatte die Bahn den E-Mail-Alarm ausgeweitet und Dienste verbessert. Nun steht erneut eine Erweiterung des kostenloses Services an. Pendler können sich ab sofort per E-Mail und App auch über Verspätungen bei regelmäßig genutzten Verbindungen informieren lassen.

Überwachung von bis zu sechs Zugverbindungen

Mit dem überarbeiteten Verspätungs-Alarm lassen sich jetzt bis zu sechs Zugverbindungen an beliebigen Tagen kontrollieren. Die Überwachung der Verbindungen ist auch über einen längeren Zeitraum jeweils bis zum Ablauf des aktuellen Fahrplans möglich. Bahnkunden können beispielsweise die tägliche Pendelverbindung von und zur Arbeit angeben.

Ist der gewünschte Zug um mindestens zehn Minuten verspätet, ist ein Anschluss gefährdet oder fallen ein Halt bzw. ein Zug aus, informiert die Bahn automatisch per E-Mail oder beim iPhone über die App "DB-Tickets" auch per Push-Nachricht. Ein darin enthaltener Link führt auf eine Seite mit aktuellen Informationen zu der gewählten Verbindung. Der Service lässt sich bundesweit für alle Fernverkehrsverbindungen, aber auch für Reisen mit Regionalbahn und Regional-Express abonnieren. Nicht überwachen lassen sich nach Unternehmensangaben allerdings reine S-Bahn-Verbindungen.

Verbesserte Buchung über "DB Navigator" und m.bahn.de

Die Einrichtung und Verwaltung der Alarm-Funktion erfolgt für Kunden eines bahn.de-Kontos im personalisierten "Meine Bahn"-Bereich sowie jetzt auch unter m.bahn.de. Ab Mitte April lassen sich die Funktionen auch über die App DB Navigatior für iPhone und Android nutzen. Informationen zum Verspätungs-Alarm hält die Bahn unter www.bahn.de/alarm bereit. Eine weitere Verbesserung: Die Bahn zeigt nun bei Strecken, die per Bus, U-Bahn oder Straßenbahn zurückgelegt werden sollen, die Preise für buchbare Bahn-Teilstrecken im DB Navigator sowie auf m.bahn.de an. Die jeweilige Zugverbindung lässt sich zudem als Handy-Ticket buchen.

(Jörg Schamberg)

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