News

Bahn-Erstattung.de: Interview mit Gründer Thomas Hartmann

Onlinekosten.de hat mit Thomas Hartmann von Bahn-Erstattung.de gesprochen. Über seinen Dienst kann das Fahrgastrechteformular bei der Deutschen Bahn AG eingereicht werden, wenn bei einer Verspätung ein Anrecht auf Erstattung besteht.

03.06.2014, 08:01 Uhr
Browser© Diego Cervo / Fotolia.com
Am Freitag haben wir über den Dienst Bahn-Erstattung.de berichtet, der einem die Arbeit abnimmt, das Fahrgastrechteformular bei der Deutschen Bahn AG einzureichen, wenn bei einer Verspätung von mehr als einer Stunde ein Anrecht auf Erstattung eines Teils des Ticketbetrags besteht. Onlinekosten.de hat mit dem Gründer des Startups Net Ventures UG (haftungsbeschränkt), Thomas Hartmann, gesprochen.

Wer ist auf die Idee von Bahn-Erstattung.de gekommen? Wer war an der Umsetzung beteiligt?

Ich selbst. An der Umsetzung waren Personen aus Stuttgart, Tokyo, Indien und Australien bei der rechtlichen Beratung, bei der Business Model Generation und Programierung beteiligt.

Wollen Sie genug Geld verdienen, dass die Beteiligten davon leben können? Oder ist dies eher ein Freizeitprojekt?

Es ist ein kommerzielles Projekt. Nach Angaben der Bahn gingen im letzten Jahr 1,2 Millionen Anträge ein. Wir gehen davon aus, dass viele Bahnkunden von der Komplexität des Formulars abgehalten werden, den Antrag einzureichen.

Gibt es schon eine Reaktion von Seiten der Deutschen Bahn AG?

Nein, wir hatten bisher noch keinen Kontakt zur Deutschen Bahn.

Und wenn die Bahn plötzlich die Annahme der Reisekostenerstattungen mit Ihrem Absender verweigert?

Der Ablauf wurde mit einem Anwalt besprochen und ausgearbeitet. Grundlage sind die gesetzlichen Bestimmungen. Daher ist die Bahn verpflichtet, die Anträge zu bearbeiten.

Wieviele Nutzer hat der Dienst bereits?

Wir sind vor kurzem erfolgreich gestartet. Genaue Nutzerzahlen geben wir nicht bekannt.

Welches Feedback haben Sie schon erhalten? Sind bereits Gelder erstattet worden? Gibt es Beschwerden, dass die Bahn einen Antrag abgelehnt hat?

Nein, bisher gibt es keine Beschwerden und es wurden bereits Anträge erfolgreich an die Bahn übermittelt.

(Peter Giesecke)

Kommentieren Forum
Zum Seitenanfang