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AVM zeigt neue Fritz!-Produkte

Neben dem Allround-Talent Fritz!Box Fon WLAN 7270 sind in Kürze auch eine Multimedia-Box, ein Einsteiger-Modell der Fritz!-Fon-Familie und ein Mini-Design-Telefon erhältlich. Außerdem wurde das Fritz! Labor mit neuen Funktionen zum Testen ausgestattet.

15.03.2007, 13:03 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, hat AVM heute auf der CeBIT in Hannover zahlreiche Neuheiten präsentiert. Neben der von unserer Redaktion bereits ausführlich vorgestellten Fritz!Box Fon WLAN 7270, die als neues Flaggschiff und Allround-Modell vermarktet werden soll, hat AVM weitere neue Fritz!-Produkte der Öffentlichkeit vorgestellt.
Premiere für Fritz! Media
Um digitale Inhalte schnurlos auf den Fernseher übertragen zu können, ist ab sofort über das Video on Demand-Portal maxdome die Multimedia-Box Fritz! Media erhältlich. Während zunächst nur die Übertragung von Video on Demand-Filmen möglich sein wird, soll die Box im zweiten Schritt auch IPTV-Inhalte senden können. Ferner soll die Box auch als digitaler Videorekorder genutzt werden können. Damit wird die Box künftig möglicherweise auch in Verbindung mit IPTV-Angeboten von T-Com, Hansenet oder Arcor verkauft.
Zur Inbetriebnahme soll es nach AVM-Angaben ausreichen, die 210 x 30 x 140 Millimeter große Media-Box an den Fernseher anzuschließen. Auch die Installation an einem beliebigen Router soll möglich sein. Weitere Einstellungen werden direkt über den TV-Bildschirm angezeigt. Eine Bedienung ist über die mitgelieferte Fernbedienung möglich. Die Box bietet Anschlüsse für LAN, WLAN, analoge AV-Ausgänge (FBAS und S-Video), Audio (Cinch) und USB 2.0. WLAN-Verbindungen werden per WPA2 verschlüsselt.

Durch die Integration des digitalen Rechtemanagements (DRM) Windows Media DRM 10 ermöglicht Fritz! Media auch die Darstellung geschützter Inhalte auf dem TV-Bildschirm. Kommende Schutzverfahren wie digitale Wasserzeichen sollen ebenfalls unterstützt werden. Vorerst wird die Media-Box nur über ausgewählte Provider erhältlich sein, nicht jedoch im freien Verkauf. Ein Produkt, das bereits auf der CeBIT im vergangenen Jahr vorgestellt wurde und demnächst dann auch endlich verfügbar sein wird, ist das etwa 100 Gramm schwere WLAN-Telefon Fritz! Mini. Es wird mit einem WLAN-Router verbunden und bietet so Telefon, Music-Player und Internet aus einer Hand. Internet bedeutet hier allerdings nicht, dass mit dem Telefon gesurft werden kann. Statt dessen ist es möglich, E-Mails, RSS-News und Podcasts abzurufen.
Mit HD-Standard
Erstmals wird es bei einem von AVM ausgelieferten Telefon auch HD-Telefonie geben. Das heißt, bei einer Verbindung, die von einem VoIP-Anschluss zu einem anderen VoIP-Anschluss aufgebaut wird, soll ein deutlich natürlicheres Klanggefühl zu vernehmen sein. Bei Verbindungen in das Festnetz wird noch an verschiedenen Feinheiten gearbeitet. Das Fritz! Mini ist darüber hinaus in der Lage, drahtlos Internetradio oder Musikstreams zu empfangen. Bei der Lieferung sind Stereo-Kopfhörer und ein Systemstecker zum Anschluss an die heimische Stereo-Anlage bereits inklusive.
Das LC-Display kann 64.000 Farben darstellen, fällt jedoch nach einer ersten Einschätzung unserer Redaktion etwas klein aus. AVM hat aber versichert, bei möglichen Nachfolgeprodukten über größere Displays nachzudenken. Die Standby-Zeit soll bei circa vier Tagen, die Einsatzzeit je nach Anwendung zwischen drei und sechs Stunden liegen.
Für knapp 120 Euro erhältlich
Das Mini-Telefon wird im Laufe des zweiten Quartals zu einem Preis von 119 Euro erhältlich sein. In der ersten Stufe arbeitet es nur mit der Fritz!Box Fon WLAN 7170 zusammen. Künftig soll es aber auch mit anderen Fritz!Boxen kompatibel sein. Erweitert hat AVM darüber hinaus die Fritz!Fon-Familie. Nachdem unsere Redaktion das Fritz!Fon 7150 bereits einem ausführlichen Test unterziehen konnte, wird es im Laufe des zweiten Quartals mit dem Fritz!Fon 5130 auch eine Einsteigerversion für 149 Euro geben. Hier wird auf eine WLAN-Schnittstelle verzichtet, ein DSL-Modem ist jedoch integriert.
Neues Fritz! Fon
Die Kombination aus Fritz!Box und Telefon vereint DSL, DECT und VoIP in einem Gerät. Statt eines Farbdisplays wird allerdings nur ein Monochrom-Bildschirm geliefert. Als praktisch erweist sich eine neue Firmware, die auf dem Fritz!Fon 5130 bereits vorinstalliert ist, über die AVM-Homepage aber auch für das 7150-Modell erhältlich ist. Liegt das Handgerät in der Ladeschale, schaltet sich bei Aktivierung des so genannten Eco Mode der DECT-Funk praktisch ab. Auf diese Weise kann die Standby-Zeit auf bis zu fünf Tage beziehungsweise die maximale Sprechzeit auf 17 Stunden gesteigert werden.
Fritz! Labor mit neuen Funktionen
Das bereits Ende vergangenen Jahres gestartete Fritz! Labor hat AVM zur CeBIT mit neuen Funktionen ausgestattet. Nutzer der Fritz!Box Fon WLAN 7170 können zum Beispiel eine Kindersicherung, eine Software zur Verschlüsselung von Telefonaten oder einen digitalen Anrufbeantworter herunterladen.
Über den ebenfalls neuen WLAN-Autokanal sollen automatisch interferenzfreie WLAN-Kanäle genutzt werden. Gerade in Gebieten mit vielen WLAN-Routern soll sich so eine bessere Surf-Qualität einstellen, da gegenseitige Behinderungen vermieden werden.

(Hayo Lücke)

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