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AVM: Neue Laborversion für die Fritz!Box 7390

AVM hat eine neue Labor-Firmware für die Fritz!Box 7390 zum Download freigegeben. Die Laborversion bietet etliche Neuerungen und Verbesserungen.

18.05.2013, 15:31 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Pünktlich zum Pfingstwochenende spendiert der Berliner Netzwerkspezialist AVM den Nutzern seines WLAN-Routers Fritz!Box 7390 eine neue Laborversion. Die Firmware mit der Versionsnummer "84.05.55-25409" kommt nach Angaben des Herstellers "frisch aus der Entwicklung", die Update-Datei ist 30,1 Megabyte groß. Mit an Bord sind etliche neue Funktionen und Verbesserungen für verschiedene Einsatzbereiche wie Smart Home, Telefonie, Mediaserver, Internet und WLAN.

Mehr Komfort für Smart Home

AVM listet eine Vielzahl an Neuerungen auf, von der Nutzer der Fritz!Box 7390 nach der Installation der Labor-Firmware profitieren sollen. Praktisch ist beispielsweise eine aktivierbare Tastensperre für die DECT- und WLAN-Taster auf der Oberseite des Routers.

Komfortabler soll es auch rund um den Bereich Smart Home werden. Es werden mehr Informationen über den Energieverbrauch angezeigt, zudem lässt sich jetzt die aktuelle Leistung auch über den Zeitraum von einer Stunde anzeigen. Die aktuelle Leistung ist über die MyFritz!-App auch über Smartphones abrufbar. Die LEDs der intelligenten Steckdose Fritz!DECT 200 lassen sich nun über die Benutzeroberfläche der Fritz!Box 7390 abschalten. Neu ist außerdem der Zugriff auf Fritz!Powerline 546E als Smart-Home-Gerät. Die Benutzerrechte für Smart Home sind dank neuer Laborversion separat einstellbar.

Mediaserver-Neuerungen und Nutzung von SIP-Trunking

Internetradios und Podcasts lassen sich jetzt auch über den Fritz!Mediaserver nutzen und laut AVM auf UPnP-fähigen Endgeräten wie beispielsweise einem Android-Smartphone abspielen. Unterstützung bietet der Mediaserver jetzt auch für den kostenlosen Online-Speicher "Telekom Mediencenter". Die Vorgehensweise für die einmalige Autorisierung der Fritz!Box für das Telekom Mediencenter erläutert AVM online auf seiner Webseite.

Mit diesem Update lässt sich nun auch das sogenannte SIP-Trunking mit der 7390 nutzen: Damit ist quasi eine Flexibilität wie bei einem ISDN-Anlagenanschluss für die Internettelefonie realisierbar. Bis zu 20 verschiedene Rufnummern werden unterstützt. Vereinfacht hat AVM zudem die VPN-Einrichtung für Nutzer von Smartphones und Tablets. Schließlich bringt das aktuelle Labor-Update auch Unterstützung für die Routing-Architektur Locator Identifier Separation Protocol (LISP) mit, das flexible Tunneling-Szenarien wie beispielsweise die Übertragung von IPv6-Paketen über IPv4 ermöglicht.

Wie immer weist AVM darauf hin, dass Laborversionen Beta-Status haben, für die keine technische Unterstützung übernommen wird. Eventuell kann es zu Fehlfunktionen kommen. Die Fritz!Box lässt sich nach Angaben der Berliner aber jederzeit wieder auf die stabile Firmware umstellen. Beachtet werden sollten auch die "Hinweise zur Installation der Laborversion".

(Jörg Schamberg)

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