Steigende Preise

AVM, Gigaset & Co: Lieferfristen von bis zu einem Jahr wegen Chip-Mangel

Der weltweite Chip-Mangel trifft auch deutsche Hersteller von Routern und Smartphones wie AVM und Gigaset. Laut "Welt am Sonntag" würden einige Unternehmen Lieferengpässe nicht ausschließen.

Jörg Schamberg, 10.05.2021, 14:41 Uhr
Motherboard© Edelweiss / Fotolia.com

Auf deutsche Verbraucher kommen steigende Preise und längere Lieferzeiten bei elektronischen Geräten zu. Ursache sind die Engpässe bei der Beschaffung von Halbleitern und die gestiegene Nachfrage in der Corona-Krise. Laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" sei davon unter anderem auch der Berliner Router-Hersteller AVM betroffen.

Lieferengpässe für elektronische Geräte möglich

AVM erklärte der Zeitung, dass das Unternehmen mit kurzfristig stornierten Lieferzusagen für Bauteile der Router zu kämpfen habe. Auf neu bestellte Ware müsse AVM bis zu ein Jahr lang warten. AVM schließe daher auch Lieferengpässe für einzelne Produkte nicht aus.

Auch Gigaset, Hersteller von Schnurlostelefonen und Smartphones, bestätige längere Lieferfristen. Die Chipknappheit habe Auswirkungen auf rund 80 Prozent der Gigaset-Produkte.

Zudem würden laut Beobachtungen des Preisvergleichportals Idelo auch die Preise für elektronische Geräte deutlich anziehen.

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