Beta-Firmware

AVM gibt neue Fritz!Labor-Versionen für Fritz!Box 7490 und 7390 frei

Erst Anfang November hatte AVM neue Laborversionen für die Fritz!Box 7490 und 7390 zum Download bereitgestellt. Nun sind erneut Aktualisierungen verfügbar, die etliche Verbesserungen mitbringen und Fehler beheben.

Jörg Schamberg, 11.11.2016, 15:12 Uhr
AVM Fritz!Labor© AVM Computersysteme Vertriebs GmbH

Berlin – Die Entwicklungsabteilung des Netzwerkspezialisten AVM arbeitet derzeit offenbar unter Hochdruck. In schnellem Rhythmus veröffentlichten die Berliner in den vergangenen Wochen neue Fritz!Labor-Versionen für diverse Fritz!Box-Router. Mit der Beta-Firmware gibt AVM Interessenten schon vor Veröffentlichung der finalen Fritz!OS-Version einen Einblick in kommende neue Features. Am Donnerstag gab AVM eine neue Fritz!Labor-Version mit FRITZ!OS 06.69-41986 für die Fritz!Box 7490 frei. Einen Tag später steht nun zudem FRITZ!OS 06.69-41994 als Labor-Version für die Fritz!Box 7390 bereit. Zuvor hatte AVM Anfang November neue Beta-Firmware für diese beiden Router zum Download bereitgestellt.

Zahlreiche Verbesserungen und Fehlerbehebungen

Die Fritz!Labor-Versionen für die beiden Fritz!Box-Router bringen generell etliche Neuerungen wie Band Steering für die beste WLAN-Verbindung, Unterstützung für den Betrieb von CAT-iq 2.0 fähigen Handgeräten, das Schalten durch lokale Geräuscherkennung mit FRITZ!DECT 200 sowie neue Funktionen für Fritz!Fon mit. Wer bislang noch keine Fritz!Labor-Version genutzt hat, profitiert von einer ganzen Reihe von Neuerungen, die AVM online auf seiner Webseite im Bereich Fritz!Labor auflistet.

Konkret bieten die neuen Beta-Versionen aber auch etliche Verbesserungen und beheben Fehler. Bei beiden Fritz!Box-Routern lässt sich nun die Bandbreitenreservierung für das Heimnetz ändern. Im Bereich "System" wurde zudem ein Fehler mit sporadisch unvollständigen Ereignissen behoben. AVM hat zudem die Sicherheit verbessert. IP-Nebenstellen müssen Nutzer nun mit einem mindestens achtstelligen Kennwort absichern. Werden kürzere Kennwörter benutzt, werden die Nebenstellen bis zur Vergabe eines längeren Kennworts deaktiviert. Sowohl bei der Fritz!Box 7390 als auch bei der 7490 haben die Techniker einen Fehler gefixt, der eine Rückmeldung im Ereignisprotokoll nach Erstanmeldung eines WLAN-Gerätes verhinderte.

Die Zahl der behobenen Bugs und der verfügbaren Verbesserungen ist bei der Fritz!Box 7390 noch erheblich länger. Nach Installation der Fritz!Labor-Version soll auch der DSL-Leitungstest auf der Anmeldeseite wieder möglich sein. Auch die WLAN-Stabilität sei angehoben worden. Die komplette Liste der Verbesserungen findet sich online in den Änderungshinweisen zur neuen Fritz!Labor-Version.

Kein technischer Support für Betaversionen

Wie immer weist AVM darauf hin, dass es sich bei den Fritz!Labor-Versionen um Firmware mit Betastatus handelt. Der Router-Hersteller könne keinen technischen Support bei eventuellen Problemen mit den Fritz!Labor-Updates leisten. Außerdem seien die Labor-Versionen nicht geeignet für Editionen, die direkte vom Internetanbieter ausgeliefert worden sind. Ausgenommen seien hier lediglich 1&1 HomeServer.

Der Download der Fritz!Labor-Versionen für die Fritz!Box 7490 und 7390 steht auf der AVM-Webseite jeweils als ZIP-Datei bereit. Die Links finden sich unter diesem Artikel unter "weiterführende Links".

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