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AVM: Details zu allen neuen Fritz!-Produkten - Telefon, Repeater, Powerline & Co

AVM hat auf der IFA in Berlin etliche neue Produkte präsentiert. Wir stellen die Neuheiten wie Fritz!Fon C4, den Fritz!WLAN Repeater DVB-C, den Powerline Adapter Fritz!Powerline 540E inklusive WLAN sowie eine neue Fritz!App, die DSL- und LTE-Verbindungen koppelt, vor.

09.09.2013, 15:08 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Mitte August hatte der Berliner Netzwerk-Spezialist AVM kurz und knapp einen Ausblick auf seine Fritz!-Produktneuheiten gegeben, die jetzt erstmals am Messestand auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zu sehen waren. Innovationen gibt es sowohl bei Fritz!Fon (C4) als auch beim Fritz!WLAN Repeater, der nun auch Fernsehen per DVB-C im gesamten Heimnetz verteilen kann. Neu an Bord ist zudem ein Fritz! WLAN Stick, der den schnellen WLAN-Standard 802.11.ac unterstützt, sowie Fritz! Powerline inklusive integriertem WLAN-Modul. Auch die neue Fritz!App DSL LTE Hybrid, mit der sich LTE- und DSL-Anschluss kombinieren lassen, stellen wir im Detail vor.

Fritz!Fon C4 mit Smart-Home-Unterstützung

Das neue, in ein weißes Gehäuse gekleidete DECT-Schnurlostelefon Fritz!Fon C4 kommt sowohl mit Unterstützung von HD-Telefonie als auch von Full-Duplex-Freisprechen daher. Das C4 verfügt über ein hochauflösendes Farbdisplay, eine beleuchtete Tastatur und eine Stereo-Headsetbuchse. Sämtliche DECT-Verbindungen verschlüsseln die Berliner standardmäßig. Der DECT-Funk lässt sich per DECT Eco Mode von Basisstation und Handgerät im Standby-Modus vollständig abschalten.

Das neue AVM-Telefon erlaubt das Streamen von Internetradio, Podcasts, RSS-Feeds sowie den Versand und Empfang von E-Mails. Integriert ist ein Mediaplayer, der die auf der Fritz!Box oder anderem Mediaservern gespeicherte Musik auf UPnP-fähigen Geräten abspielt. In Verbindung mit einer Fritz!Box lassen sich auch mehrere Anrufbeantworter und Telefonbücher nutzen. Das Fritz!Fon C4 bietet zudem Smart-Home-Funktionen wie die Steuerung von intelligenten Steckdosen von AVM. Neue Features lassen sich per Firmware-Update auf Tastendruck auf das Telefon übertragen. Das Fritz!Fon C4 erscheint laut AVM im vierten Quartal dieses Jahres und soll 79 Euro kosten.

Fritz!WLAN Repeater 450E erhöht die WLAN-Reichweite

Deckt das WLAN-Netz nicht die ganze Wohnung ab, lässt sich die Reichweite des Funknetzes mit dem neuen, kompakten Fritz!WLAN Repeater 450E erhöhen. Der Repeater bietet einen integrierten Gigabit-LAN-Anschluss, so dass sich zusätzlich zur Verbindung per WLAN auch ein Gerät per Ethernet-Kabel mit dem Heimnetz verbinden lässt. Der 450E funkt nach WLAN-N-Standard auf dem 2,4-GHz-Band und erlaubt Übertragungsraten von bis zu 450 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Im Inneren hat AVM drei Antennen verbaut, zum Einsatz kommt die MIMO-Technologie. Sicherheit bietet der Repeater durch die WPA2-Verschlüsselung aller Verbindungen. Der Fritz!WLAN Repeater 450E wird laut AVM im vierten Quartal für 69 Euro im Handel erhältlich sein.

Weiter auf Seite 2: Fritz!WLAN Repeater DVB-C: Kabelfernsehen per WLAN im Heimnetz verteilen

Powerline-Adapter bietet AVM bereits seit längerem an, doch nun nimmt das Unternehmen mit dem Fritz!Powerline 540E erstmals ein Powerline-Produkt mit integriertem WLAN-Modul in sein Angebot auf.

Fritz!Powerline 540E mit integriertem WLAN N

Nicht über WLAN versorgbare Bereiche in der Wohnung lassen sich per bis zu 500 Mbit/s schnellem Powerline über das heimische Stromnetz verbinden. Smartphones, Tablets und Notebooks können dann per WLAN nach N-Standard mit bis zu 300 Mbit/s auf den Adapter zugreifen. Für den Funkeinsatz hat AVM 2 x 2 MIMO-Antennen verbaut. Komplettiert werden die Verbindungsmöglichkeiten mit zwei Fast-Ethernet-LAN-Anschlüssen, so dass sich auch Geräte per Ethernet-Kabel direkt mit dem Powerline-Adapter verbinden lassen. Bereits ab Werk sind sowohl Powerline als auch WLAN jeweils individuell verschlüsselt. Ab Ende September geht der Fritz!Powerline 540E für 79 Euro über die Ladentheke.

Fritz!WLAN-Repeater DVB-C: Kabelfernsehen per WLAN

Eine technische Neuerung für Kabel-TV-Haushalte bietet AVM mit dem Fritz!WLAN Repeater DVB-C. Ähnlich kompakt wie der oben beschriebene Repeater 450E dient das neue Produkt der Berliner aber einem anderen Einsatzzweck. Das Kabelfernsehen lässt sich über den Repeater DVB-C per WLAN im gesamten Heimnetz verteilen. Damit kann auch mit mobilen Geräten auf das TV-Programm zugegriffen werden ohne dass eine Breitbandverbindung erforderlich ist. Bei Nutzung per Smartphone und Tablet lassen sich auch Apps wie VLC, MXPlayer oder GoodPlayer verwenden.

Im Heimnetz empfangbar sind nach Angaben des Herstellers sowohl die im Kabelnetz angebotenen digitalen Free-TV-Programme als auch die entsprechenden HD-Kanäle jeweils im MPEG-Format in Originalqualität. Nutzen lassen sich zudem elektronische Programmführer (EPG), Teletext, alternative Tonkanäle und Untertitel. Der TV-Empfang steht mehreren Geräten gleichzeitig zur Verfügung. Nach Angaben von AVM ist die Datenübertragung kompatibel zum Sat-IP-Standard. Der neue Fritz!WLAN Repeater DVB-C soll im ersten Quartal des kommenden Jahres erscheinen, einen Preis nannte AVM noch nicht.

Fritz!WLAN Stick AC 430 unterstützt WLAN AC

AVM bietet ab dem vierten Quartal einen WLAN-Stick für Notebook und PC an, der den schnellen 802.11ac-Standard unterstützt. Der kompakte Fritz!WLAN Stick AC 430 bietet eine Übertragungsrate von bis zu 433 Mbit/s und funkt sowohl auf den 2,4-GHz- als auch auf den 5-GHz-Frequenzen.

Der Stick soll mit einfacher Installation punkten, außerdem sind die Funkverbindungen per WPA2 verschlüsselt. Seine Stärken spielt der Stick in Verbindung mit einer Fritz!Box aus: Ohne Einstellungen am PC lässt sich dank der Stick & Surf-Technologie von AVM ein sicheres Funknetz aufbauen. Die Berliner bringen den Fritz!WLAN Stick AC 430 im vierten Quartal für 39 Euro auf den Markt.


Weiter auf Seite 3: Fritz!App DSL LTE Hybrid: LTE- und DSL-Verbindungen koppeln

AVM weitet sein Engagement im Bereich LTE aus: Die Fritz!Box-Modelle 6840 LTE und 6810 LTE mit Vodafone LTE-Tarif sind jetzt auch bei Vodafone-Vertragspartnern erhältlich. Bislang waren die LTE-Router lediglich über AVM-Händler verfügbar.

AVM LTE-Router nun auch bei Vodafone-Partnern

Angeboten werden die Router ab 1 Euro in Kombination mit LTE-Zuhause-Tarifen von Vodafone zu Preisen zwischen monatlich 24,99 Euro (bis zu 7,2 Mbit/s) und 44,99 Euro (bis zu 50 Mbit/s). Inklusive sind je nach Paket zwischen 10 und 30 Gigabyte Highspeed-Volumen. In den Paketen LTE Zuhause Telefon & Internet 21600 sowie LTE Zuhause Telefon & Internet 50000 ist auch eine Festnetz-Flat enthalten. Der bisher erforderliche Komfortanschluss muss nicht mehr gebucht werden, so dass sich monatlich 4 Euro einsparen lassen. Für Endkunden soll sich außerdem die Installation vereinfachen.

Neue Fritz!App koppelt DSL- und LTE-Verbindungen

Ein interessantes Feature bietet die neue, kostenlose Fritz!App DSL LTE Hybrid. Trotz sperrigen Namens kann sich die mobile Anwendung als recht praktisch erweisen: Langsame DSL-Verbindungen lassen sich bei Bedarf kurzzeitig mittels LTE aufrüsten. Konkret verbindet die neue Fritz!App ein LTE-Smartphone per WLAN nach AC- oder N-Standard mit der Fritz!Box und koppelt den stationären DSL-Anschluss mit der mobilen LTE-Verbindung eines Smartphones.

Die Bandbreiten beider Verbindungen lassen sich addieren, die Fritz!Box übernimmt das Routing. Die App zeigt sowohl die Verbindungsdaten, die Signalstärke als auch den LTE-Datenverbrauch an. Letzteres ist besonders wichtig, da die LTE-Flatrates nur mit einem begrenzten Highspeed-Volumen angeboten werden. Verwendbar ist die App auch mobil beispielsweise bei Freunden: Die eigene LTE-Verbindung lässt sich zum DSL-Anschluss des Freundes hinzuschalten, wenn dieser eine Fritz!Box nutzt. Nach der IFA wird AVM eine Laborversion der Fritz!App DSL LTE Hybrid im Google Play Store bereitstellen.

Bereits berichtet haben wir über die Fritz!Box 7490, den neuen Flaggschiff-Router von AVM, sowie die Fritz!Box 7272, den Nachfolger des populären WLAN-Routers Fritz!Box 7270. Beide neuen AVM-Router sind inzwischen für 289 Euro bzw. 179 Euro im Handel erhältlich.

(Jörg Schamberg)

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