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Ausge"liked": Facebook-Verbot für Lehrer und Schüler

Facebook ist ein soziales Netzwerk für private Zwecke. In der Schule habe es nichts verloren. So sehen es immer mehr Bundesländer - und wollen die Verbindung zwischen Lehrern und Schülern kappen.

22.10.2013, 09:16 Uhr (Quelle: DPA)
Facebook © Facebook

Der Kontakt zwischen Lehrern und Schülern über das Netzwerk Facebook ist in Rheinland-Pfalz jetzt offiziell tabu. Das Bildungsministerium habe die Schulen darüber informiert, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Mainz. Damit sollen Freundschaften über Facebook ebenso nicht mehr möglich sein wie das Nutzen des Netzwerks als Lernplattform, erklärte der Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner. Wie das Verbot durchgesetzt werdensoll, wurde jedoch nicht erläutert.

"Angemessen bewegen" statt Verbot

Die Trennung sei auch nötig, weil der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule mit dem Geschäftsmodell von Facebook - einer Auswertung persönlicher Daten für kommerzielle Zwecke - nicht zu vereinbaren sei. Zum Austausch gebe es Alternativen.

Auch andere Bundesländer wollen den Kontakt von Lehrern und Schülern strenger regeln. Baden-Württemberg etwa schränkt den Einsatz Sozialer Netzwerke für Schulen ein.

Sachsen erklärte im Sommer, dass es ebenfalls an entsprechenden Regelungen arbeite. In Schleswig-Holstein sollen Lehrer bereits seit Ende 2012 die Netzwerke nicht mehr nutzen, um Schulausflüge zu planen oder Noten mitzuteilen. Andere Bundesländer setzen darauf, dass Lehrer sich auch ohne feste Vorgaben angemessen in den Online-Netzwerken bewegen.

(Dorothee Monreal)

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