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Aus dem Urlaub wird immer häufiger per Smartphone gegrüßt

Messaging-Apps und soziale Netzwerke auf dem Smartphone werden beim Urlaubsgruß immer beliebter. Das ergab eine Umfrage des Branchenverbandes BITKOM.

21.07.2013, 08:01 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

62 Prozent der Urlauber wollen in diesem Sommer Freunde und Familie mit einem Anruf, einer SMS oder über das Internet vom Reiseziel aus grüßen. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren sind es sogar 73 Prozent. Dies hat eine repräsentative Befragung des Branchenverbandes BITKOM ergeben.

Jeder Sechste meldet sich per WhatsApp & Co

Heutzutage wird der elektronische Gruß aber nicht mehr so häufig als E-Mail aus dem Internetcafé oder als SMS vom Handy geschickt, Messaging-Apps und soziale Netzwerke auf dem Smartphone werden immer beliebter. 27 Prozent rufen immerhin noch an, fast ebenso viele (25 Prozent) verschicken eine SMS. 16 Prozent schicken eine E-Mail vom Urlaubsort.

Mit der E-Mail gleichgezogen hat inzwischen der Gruß über ein soziales Netzwerk wie Facebook, Google+ oder Twitter, das ebenfalls 16 Prozent nutzen. Kräftig zugelegt haben Smartphone-Apps wie WhatsApp, iMessage oder Google Hangout. Hat vor einem Jahr erst jeder Zehnte auf diesem Weg Urlaubsgrüße verschickt, so planen in diesem Sommer bereits 15 Prozent solche Apps zu nutzen. Eine MMS wollen nur noch 3 Prozent versenden. 18 Prozent wollen niemanden aus dem Urlaub grüßen.

Auch Postkarten werden noch verschickt

Brief und Postkarte erfreuen sich aber immer noch großer Beliebtheit: 52 Prozent der Urlauber geben an, handschriftlich vom Reiseziel über Wetter und Erlebnisse zu berichten. Dabei ist diese klassische Form des Urlaubsgruß bei Frauen besonders beliebt: 62 Prozent geben an, einen Brief oder eine Postkarte verschicken zu wollen, bei den Männern sind es nur 44 Prozent.

Auch zwischen den Generationen gibt es deutliche Unterschiede. Während 66 Prozent der ab 65-Jährigen Brief und Postkarte nutzen wollen, sind es bei den 14- bis 29-Jährigen nur 41 Prozent. Fast ebenso viele Jüngere setzen auf Soziale Netzwerke (39 Prozent), gefolgt von SMS und Smartphone-App (je 28 Prozent). Bei den ab 65-Jährigen kommen diese Kommunikationsmittel praktisch gar nicht zum Einsatz, bei den 50- bis 64-Jährigen liegen sie mit 7 Prozent (Smartphone-App) bzw. 4 Prozent (Soziale Netzwerke) weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

Die repräsentative Befragung wurde vom Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM durchgeführt. Befragt wurden 1.002 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Mehrfachnennungen waren bei der Befragung möglich.

(Peter Giesecke)

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