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Augenkontakt: USB-Stick mit Iris-Scanner

Ein koreanisches Unternehmen hat einen Speicherstick mit einem besonderen Sicherheitsfeature entwickelt: Der USB-Stick verfügt über einen eingebauten Iris-Scanner.

05.07.2007, 09:18 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Nicht ohne meine Iris: Wer bei diesem Speichermedium an die Daten möchte, muss erst an der Sicherheitsvorrichtung vorbei. Das koreanische Unternehmen Rehoboth Tech hat USB-Sticks mit integriertem Iris-Scanner entwickelt.
Binnen zwei Sekunden
Die "Irikon flash memory"-Sticks gewährt den Zugriff auf die Daten erst dann, wenn der Nutzer den Iris-Check bestanden hat. Dazu verfügt der Stick über eine Kamera, in die der Anwender aus rund sechs Zentimetern Entfernung hineinblicken muss. Nach maximal zwei Sekunden soll die Authentifizierung abgeschlossen sein. Die Fehlerquote der zu Unrecht abgewiesenen Nutzer liegt dem Unternehmen zufolge bei 0,1 Prozent. Im umgekehrten Fall soll lediglich eine von 12.000 nicht-berechtigten Personen Zugriff erlangen, was einer Quote von 0,000083 Prozent entspricht.
Ein, zwei oder vier GB
Um auf den eigenen Stick zugreifen zu können, muss ein Bild der Iris abgespeichert werden. Insgesamt kann sich der Speicher 20 solcher Aufnahmen merken. Der Irikon flash memory mit den Maßen 30 x 88 x 12 Millimeter wurde mit einem, zwei und vier Gigabyte (GB) Speichervolumen entwickelt. Wann, wo und zu welchem Preis die kleinen Speicher auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt.

(Saskia Brintrup)

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