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Auf dem Weg zu 5G: Alle zehn Jahre eine neue Generation im Mobilfunk

Der Mobilfunk in Deutschland wird immer leistungsfähiger, die Bandbreiten erhöhen sich bei jeder Technologie-Generation. Derzeit wird an dem LTE-Nachfolger 5G geforscht.

02.03.2014, 08:01 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Der öffentliche Mobilfunk in Deutschland ist älter als ein halbes Jahrhundert. Inzwischen gibt es etwa alle zehn Jahre eine neue technische Generation, die mit einer Ziffer und dem Buchstaben G bezeichnet wird. In der Branche werden bislang vier Generationen unterschieden:

Mobilfunk-Technologien von 1G zu 4G

1G: analoge Sprachübertragung, A-Netz (1958), B-Netz (1972) und C-Netz (1986)

2G: digitale Sprachübertragung im D-Netz (1992) mit dem GSM-Standard, die Übertragung erfolgt leitungsvermittelt, Bandbreite: 9,6 oder 14,4 Kbit/s

2.5G: GPRS (2001), digitale Datenübertragung, die paketvermittelte Technik ereicht mit der Bündelung von mehreren GSM-Kanälen höhere Bandbreiten, meist bis 55 Kbit/s

2.75G: EDGE (2006) - Weiterentwicklung von GSM durch Nutzung eines effizienteren Modulationsverfahrens, Bandbreite: meist bis zu 150 Kbit/s

3G: UMTS (2004) - Dieser Mobilfunkstandard ermöglicht durch eine neue Funkzugriffstechnik das gleichzeitige Senden und Empfangen mehrerer Datenströme, Bandbreite: zunächst bis 384 Kbit/s

3.5G: HSPA (2006): Erweiterung von UMTS mit Bandbreiten bis zu 42 Mbit/s

4G: LTE (2010): Dieser Standard setzt auf der UMTS-Infrastruktur auf und wird mitunter auch als 3.9G bezeichnet, für Privatkunden wird meist eine Bandbreite bis zu 50 Mbit/s angeboten. Diese wird in der Praxis allerdings kaum erreicht, da sich meist viele Nutzer die verfügbare Bandbreite innerhalb des in einer Funkzelle abgedeckten Gebiets teilen müssen. Technisch und unter idealen Bedingungen sind sehr viel höhere Geschwindigkeiten möglich. LTE-A (LTE-Advanced) gehört mit Bandbreiten von mehreren 100 Mbit/s ebenfalls noch zur 4. Generation.

Der LTE-Nachfolger 5G

5G: für etwa 2020 erwartete Mobilfunkgeneration - zur Zeit wird in mehreren Ländern an einer solchen 4G-Nachfolgetechnik geforscht.

(Jörg Schamberg)

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