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audriga: Lösung für E-Mail-Umzüge vorgestellt

Das Karlsruher Startup audriga hat eine Universallösung für E-Mail-Umzüge vorgestellt. Postfächer lassen sich damit vollständig zu einem anderen Anbieter migrieren.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Das Anlegen einer E-Mail-Adresse dauert oftmals nur wenige Minuten. Deutlich komplizierter wird es allerdings, wenn der gesamte Inhalt des alten Postfachs auf das neue Konto transferiert werden soll. Zwar steht etwa mit dem Dienst "TrueSwitch" eine Lösung für derartige "E-Mail-Umzüge" zur Verfügung, unterstützt werden dabei aber vor allem US-Anbieter wie Yahoo!, Google Mail oder Hotmail. Das deutsche Startup audriga will diese Lücke nun schließen. Seit kurzem bietet das Karlsruher Unternehmen einen universellen Migrationsdienst für E-Mails und Dateien im Internet.

Postfach-Umzug für 14,99 Euro

Nutzen lässt sich das unter www.email-umzug.de verfügbare Angebot mit einer Vielzahl gängiger Hosting- und E-Mail-Anbieter, darunter 1&1, 1blu, domainfactory, GMX, Google, Strato oder etwa T-Online. Eine Installation von Software ist nicht notwendig; die Bedienung erfolgt vollständig per Web-Interface.

Umzüge von Postfächern mit einem Umfang von maximal 10 Gigabyte (GB) kosten jeweils 14,99 Euro; für größere Konten fallen zusätzliche Gebühren an. Die Anzahl der E-Mails unterliegt keinerlei Beschränkungen. Ordner werden ebenfalls unterstützt. Alle Verbindungen werden durch Verschlüsselung gegen unberechtigte Zugriffe geschützt.

Übertragung mehrerer Konten gleichzeitig

Kleine bis mittlere Unternehmen und Geschäftskunden haben darüber hinaus die Möglichkeit, eine Vielzahl von Konten gleichzeitig übertragen zu lassen. Ein Transfer mehrerer hundert Accounts soll laut audriga innerhalb weniger Stunden abgeschlossen sein. Zu Testzwecken steht ein kostenfreier Probezugang zur Verfügung, mit dem sich pro Postfach die E-Mails der letzten zehn Tage mit einer Gesamtgröße von bis zu 20 Megabyte (MB) migrieren lassen.

Noch in der Vorab-Phase befindet sich ein ähnlicher Dienst für sogenannte Groupware-Systeme wie zum Beispiel Microsoft Exchange oder Open-Xchange, bei dem neben E-Mail-Konten auch Adressbücher und Kalendereinträge berücksichtigt werden. Interessenten können sich ab sofort unter audriga.com für eine Teilnahme am Beta-Programm registrieren.

(Christian Wolf)

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