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AT&T plant keine Übernahme von Vodafone

AT&T beendet vorerst die Spekulationen um eine mögliche Übernahme von Vodafone. Am Montag gab der US-Telekomriese bekannt, dass er in den kommenden sechs Monaten kein Kaufangebot für Vodafone vorlegen werde.

27.01.2014, 10:37 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Im vergangenen November sorgte die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg mit einem Bericht für Aufsehen in der Mobilfunkbranche: Demnach liebäugele der US-Telekomriese AT&T mit einer Übernahme von Vodafone. In den vergangenen Wochen gaben die Marktspekulationen dem Aktienkurs des britischen Mobilfunkkonzerns Vodafone merklichen Auftrieb. Nun meldete sich AT&T selbst mit einer offiziellen Stellungnahme zu Wort.

AT&T: Kein Gebot für Vodafone

Die Amerikaner hätten die Spekulationen im Markt sowie die Kursentwicklung der Vodafone-Aktie beobachtet. AT&T bestätigte auf Anfrage der britischen Übernahmekommission, dass das Unternehmen nicht beabsichtige, ein Gebot für Vodafone abzugeben. An diese Festlegung fühlt sich AT&T im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zumindest für die kommenden sechs Monate gebunden.

Die Briten selbst erhielten im vergangenen Dezember grünes Licht für einen der größten Deals der Wirtschaftsgeschichte: Vodafone verkauft Verizon Wireless für 130 Milliarden Dollar. Konkret trennt sich der Konzern von seinem 45-prozentigen Anteil am US-Mobilfunkriesen Verizon.

(Jörg Schamberg)

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