Sicherheitslücke

Asus-Notebooks könnten mit Schadsoftware infiziert sein

Aufgrund einer Sicherheitslücke können Asus-Notebooks eventuell Schadsoftware erhalten haben. Nutzer können mit einem Diagnose-Tool prüfen, ob auch ihr Laptop betroffen ist.

ASUS© ASUSTeK Computer Inc.

Berlin - Notebooks von Asus können von Schadsoftware befallen worden sein. Verantwortlich für die mögliche Infektion sei eine Sicherheitslücke im herstellereigenen Aktualisierungsprogramm Live Update sowie die zeitweise Übernahme von Update-Servern durch Hacker, wie Asus mitteilt.

Asus-Notebook mit Diagnose-Tool prüfen

Auch wenn nach Angaben des Unternehmens nur eine sehr überschaubare Zahl von Nutzern angegriffen wurde, sollten Besitzer eines Asus-Notebooks ihren Rechner mit einem Diagnose-Tool prüfen, das der Hersteller zum Herunterladen bereitgestellt hat.

Ergibt die Diagnose, dass der eigene Rechner betroffen ist, rät Asus Betroffenen, sofort eine Sicherheitskopie aller Daten anzufertigen. Danach sollte man Windows auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Das entferne die Schadsoftware komplett vom Rechner. Bei Windows 10 funktioniert das Zurücksetzen unter "Einstellungen/Update und Sicherheit/Wiederherstellung".

Neueste Version von Live Update behebt Schwachstelle

Alle Besitzer eines Asus-Notebooks mit installiertem Live Update sollten das Aktualisierungsprogramm auf die neueste Version 3.6.8 bringen, in der die Schwachstelle laut Hersteller beseitigt wurde. Bei weiteren Fragen erreichen Kunden den Notebook-Support von Asus telefonisch unter 02102/57 89 557 (Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr), per Online-Kontaktformular oder im Online-Chat.

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

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