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Asus kündigt Ultrabook UX21 und UX31 an

Nach Acer, Toshiba und Lenovo zeigt auch Asus seine Version des Intel Ultrabook-Konzepts: Im vierten Quartal fahren das 1,1 Kilogramm leichte UX21 im 12-Zoll-Format und das größere UX31 die Ellbogen in Richtung MacBook Air aus. Wir haben das UX21 in Berlin kurz ausprobiert.

16.09.2011, 17:05 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Am Donnerstag stellte Asus nicht nur die neue Sound-fokussierte Notebook-Serie N5 und passend dazu das Konzept der Asus DJ Challenge vor, sondern erlaubte auch einen ersten Blick auf eines der Ultrabooks, die im Laufe des vierten Quartals auf den Markt kommen werden.

Ultraleichte Ultrabooks

Asus wird die neue Geräteklasse, die dem Apple MacBook Air Konkurrenz machen soll, in zwei Größen umsetzen. Das 1,1 Kilogramm (kg) leichte UX21 Ultrabook bietet ein 12-Zoll-Display, das UX31 ist mit einem 13 Zoll großen Bildschirm etwas größer und schwerer (1,3 kg), mit einer Bauhöhe von 3 bis 17 Millimetern aber genauso dünn. Das Gehäuse und der Displaydeckel der Ultrabooks sind jeweils aus einem Aluminiumblock gefräst, wie Haris Musemic von Asus, Produktmanager Mobile Computing, betonte. Die Displays beider Laptopgrößen sind glänzend, mit 400 Candela pro Quadratmeter aber besonders hell, um bei Reflektionen besser lesbar zu sein. Während das kleinere Ultrabook UX21 eine HD-Auflösung von 1.366x768 Pixeln beschert, gibt es beim UX31 1.600.900 Bildpunkte, was gerne als HD+ bezeichnet wird.

Mit Bang & Olufsen Lautsprechern

Interessant wird sein, wie die Lautsprecher in den extrem flachen Asus Geräten klingen: Sie wurden von Bang & Olufsen beigesteuert, die auch die N-Reihen mit überdurchschnittlichem Sound versorgen. Punkten will Asus zudem mit kurzen Start- und langen Laufzeiten. Die Ultrabooks kommen daher inklusive Instant-On-Funktion heraus und sollen bis zu zehn Tage in Bereitschaft verharren. Im Betrieb sind mit dem UX31 bis zu sieben Stunden möglich, mit dem kleineren UX21 bis zu fünf Stunden. Dass ein Aufwachen binnen zwei Sekunden möglich ist, demonstrierte Haris Musemic anhand eines UX21-Mustergeräts, ein Ultrabook in Serienreife gab es noch nicht zu sehen.

Leider nannte Asus auch noch keine finalen Spezifikationen, bekannt ist aber, dass die Laptops in unterschiedlichen Konfigurationen angeboten werden. Der Prozessor der Wahl ist ein sparsamer Intel Core i7, der laut Asus – verglichen mit der Vorgängergeneration – über eine geringere Leistungsaufnahme verfügt, ohne die Performance im gleichen Maße zu schmälern. Des Weiteren werden bis zu 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine SATA-III-SSD eingebaut. Damit bliebe Acer der bislang einzige Hersteller, der je nach Modell eine herkömmliche HDD in das schlanke Ultrabook zwängt. Ähnlich wie beim MacBook Air beschränkt sich die Schnittstellenauswahl auf das Nötigste: USB 2.0, USB 3.0, Mini-VGA, Micro-HDMI, Kopfhörer/Mikrofon und einen Kartenleser für SD-Speicherkarten wird das UX31 integrieren.

Wir konnten das präsentierte Mustergerät kurz ausprobieren, die Tastatur ist bedingt durch die Schlankheitskur sehr flach, ließ sich aber angenehm bedienen. Das Touchpad fällt besonders groß aus, die Klicktasten sind integriert. Das Gehäuse machte einen stabilen Eindruck, trotz leichter Rillenmusterung erwies sich die glatte Oberfläche aber als wahrer Fingerabdruckmagnet. Wie teuer die einzelnen Ultrabook-Ausführungen sein werden, ließ Asus genauso offen wie den fixen Starttermin. Mit dem vierten Quartal und der von Intel bereits kommunizierten Preisspanne von 899 bis 1.299 Euro ist lediglich die grobe Bandbreite bekannt.

(Saskia Brintrup)

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