Notebooks

Asus gönnt dem Zenbook UX51VZ ein Luxus-Display

Konkurrenz für Apples 15 Zoll großes MacBook Pro: Das ohnehin üppig bestückte Asus Zenbook UX51VZ mit Intel Core i7, Nvidia Grafikkarte und 512 GB SSD-Speicher gibt es jetzt mit einer Display-Auflösung von 2.880 x 1.620 Bildpunkten.

24.05.2013, 12:55 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Nachdem Fernseher mit Ultra HD und auch Smartphones und Tablets bereits besonders hochauflösende Displays erhalten haben, sind nach und nach die Notebooks an der Reihe. So bietet Apple sein MacBook Pro in 13 und 15 Zoll mit einem Retina-Display an, Google verkauft in den USA das Chromebook Pixel, Toshiba das KIRAbook und Samsung arbeitet an einem Ultrabook-Display mit  3.200 x 1.800 Bildpunkten. Hierzulande sind davon lediglich Apples MacBooks erhältlich - das größere bekommt allerdings bald Konkurrenz von Asus: Mit dem Zenbook UX51VZ-DB104H nähert sich ein Luxus-Exemplar mit WQHD+-Display.

2.880 x 1.620 Pixel auf einem IPS-Display

Die Zenbook-Linie steht bereits seit den ersten Asus-Ultrabooks für gestalterisch edle und dünne Geräte im Alu-Gewand, auch das neue Zenbook UX51VZ weicht nicht von diesem Kurs ab und liefert ein 2,2 Kilogramm schweres und rund 380 x 254 x 6 bis 20 Millimeter dünnes Aluminium-Gehäuse. Die Ausstattung richtet sich an anspruchsvolle Nutzer: Das Highlight ist das 15,6 Zoll große IPS-Display mit 2.880 x 1.620 Pixeln, das eine scharfe Textdarstellung verspricht. Bislang war die UX51VZ-Reihe mit einem HD- oder Full-HD-Bildschirm zu haben. Zum Vergleich: Das große MacBook Pro liefert in der Retina-Version 2.880 x 1.800 Bildpunkte auf 15,4 Zoll, das Zenbook ist allerdings entspiegelt.

Sehr flottes Innenleben

Angesteuert wird das pixelstarke Display - wie in den früheren Serienmodellen - von einer Nivida GeForce GT 650M Grafikkarte mit 2 Gigabyte (GB) eigenem Speicher. Für die Rechenleistung verbaut Asus einen Intel Core i7-3632QM Quad-Core-Prozessor mit 2,2 Gigahertz Taktfrequenz und Turbo Boost-Fähigkeit zur Erhöhung der Taktrate. Als Puffer stehen ihm 8 GB RAM zur Seite. Beim Datenspeicher greift der Hersteller ausschließlich zu flottem SSD-Speicher und setzt zwei 256-GB-Laufwerke im schnellen Raid-0-Verbund ein. Beim optischen Laufwerk greift Asus aus Platzgründen zur Outsourcing-Methode.

Subwoofer und DVD-Laufwerk außer Haus

An Extras hat das Zenbook UX51VZ eine beleuchtete Tastatur inklusive Nummernblock mit automatischer Regelung per Sensor, eine HD-Webcam sowie einen externen Subwoofer zu bieten. Letzteren bietet auch die Asus N5-Serie. Neben drei USB-3.0-Ports, einem Kartenleser, einer Audiobuchse, HDMI, Gigabit LAN und WLAN (802.11 a/b/g/n) befindet sich Bluetooth 4.0 an Bord. Ältere Monitore oder Beamer lassen sich lediglich per Adapter an einen Mini-VGA-Port anschließen. Angaben zur erwartbaren Akkulaufzeit macht der Hersteller nicht, eingebaut ist ein 8-Zellen-Akku mit 4.750 mAh.

In der neuen Konfiguration UX51VZ-DB104H kostet das Zenbook inklusive Windows 8 64-bit und zweijähriger Garantie 2.139 Euro. Damit erfordert die höhere Auflösung einen Aufpreis von etwa 300 Euro, die Full-HD-Variante ist mit einem Intel Core i7-3612QM und 512 GB Speicherplatz nämlich für rund 1.800 Euro zu haben. Die neue Version erscheint laut Asus Anfang Juni. Einige Onlineshops listen schon jetzt ein entsprechend bestücktes Modell unter "UX51VZ-DB114H" auf, der Beschreibung zufolge sind dann auch ein externer DVD-Brenner und ein VGA-Adapter im Preis enthalten.

(Saskia Brintrup)

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