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arena mit besten Chancen auf Sportsbar-Rechte

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung will aus Verhandlungskreisen erfahren haben, dass arena vor dem Zuschlag für die Sportsbar-Rechte steht. Premiere droht hingegen eine erneute Niederlage.

07.06.2006, 00:01 Uhr
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Der ohnehin schon kräftig ins Minus gerutschte Kurs der Premiere-Aktie könnte noch weiter in den Keller sacken. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, steht Premiere kurz davor, nach den Fußball-Übertragungsrechten in Privathaushalten, auch die Public Viewing-Rechte für die über 13.000 Sportsbars zu verlieren.
Beste Chancen für arena
Die Zeitung will aus Verhandlungskreisen erfahren haben, dass arena die besten Chancen hat, von der Deutschen Fußball Liga (DFL) den Zuschlag für die so genannten Sportsbar-Rechte zu bekommen. Um die Vergabe haben sich auch die Deutsche Telekom, welche bereits die Internet-Rechte für sich gewinnen konnte, und Premiere bemüht. Premiere hatte im Dezember bereits die allgemeinen Übertragungsrechte für Kabel- und Satelliten-Übertragungen an arena verloren.
Für den heutigen Mittwoch haben unterdessen DFL und Telekom eine gemeinsame Pressekonferenz angesetzt. In München sollen Details bekannt gegeben werden, wie die Telekom während der kommenden drei Bundesliga-Spielzeiten ihre Internet-Rechte einsetzen wird. Eigentlich hatte die Telekom geplant, ihre Internet-Rechte gemeinsam mit Premiere auch für die Ausstrahlung über Kabel und Satellit zu nutzen, war unter Androhung eines Lizenzentzuges durch die DFL von diesem Vorhaben aber abgerückt. Im Gegenzug soll die Telekom die Namensrechte an der Bundesliga und möglicherweise auch die Mobilfunkrechte zur Übertragung von Bundesliga-Spielen auf dem Handy erhalten.
Update: Vermutungen bestätigt
Inzwischen hat DFL-Präsident Werner Hackmann bestätigt, dass die Sportsbar-Rechte den Besitzer wechseln. Statt Premiere wird mindestens die kommenden drei Spielzeiten arena die Sportsbar-Rechte nutzen dürfen. Die Mobilfunk-Rechte gehen wie erwartet an die Deutsche Telekom. Details dazu finden Sie hier.

(Hayo Lücke)

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