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ARD startet eigenen Kanal auf YouTube

Clips aus "Schmidt&Pocher", Comedy aus "Extra3" oder Specials zu Serien wie "Sturm der Liebe": Mit dem YouTube-Kanal will die ARD jüngere Zuschauer für das eigene Programm gewinnen.

05.03.2009, 16:31 Uhr
Video© Thomas Pajot / Fotolia.com

Seit Januar ist der Papst mit einem eigenen Kanal auf der Online-Videoplattform YouTube zu finden. Das rund um den Globus beliebte Videoportal wird zunehmend als Vertriebskanal genutzt, um insbesondere jüngere Nutzer anzusprechen. Auch die in der ARD zusammengeschlossenen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender hatten bereits zu Jahresbeginn mit YouTube über einen eigenen ARD-Kanal verhandelt. Peter Boudgoust, Intendant des Südwestrundfunks (SWR) und ARD-Vorsitzende, formulierte damals die Ziele für einen YouTube-Kanal der ARD. Verstärkt sollten damit Jugendliche für die TV-Programme der ARD-Fernsehsender gewonnen werden.
Auswahl von ARD-Sendungen
Ab sofort ist die ARD nun auf YouTube mit einem eigenen Channel präsent. Im Internet unter www.youtube.com/ard steht eine Auswahl von Inhalten rund um die Themen Wissen, Information und Unterhaltung zum Abruf bereit. Geboten werden etwa Clips von "Schmidt&Pocher", "Dittsche" oder "W wie Wissen", aber auch Outtakes und Specials zu Serien wie "Sturm der Liebe". Der Mix wird komplettiert mit Videos aus ARD-Magazinen wie "Weltspiegel" und "Europamagazin", dem Kulturmagazin "Druckfrisch" oder Comedy-Satire von "Extra3". Clips von "Extra3" lassen sich laut ARD auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder MySpace einbinden.
Jugendliche sollen als Zuschauer gewonnen werden
Der ARD-Auftritt bleibt komplett werbefrei. Lediglich Links zur eigenen Internetpräsenz der ARD sowie zur ARD-Mediathek sind an prominenter Stelle zu finden. "Mit unseren Inhalten sprechen wir neue Zielgruppen genau dort an, wo sich die junge Generation heute aufhält", erläutert der ARD-Vorsitzende Boudgoust. Zu allen Videobeiträgen stehen die für YouTube üblichen Features zur Verfügung: Videos können kommentiert, bewertet, abonniert und in Playlists aufgenommen werden.

(Jörg Schamberg)

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