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Arcor wird ab 1. August zu Vodafone

Die Vodafone-Tochtergesellschaft geht ganz in der Muttergesellschaft auf. Vermarktet werden nur noch Vodafone-Produkte, für Arcor-Bestandskunden ändert sich - fast - nichts.

31.07.2009, 15:31 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Der unter dem Namen Arcor bekannte Festnetzanbieter steht vor einschneidenden Änderungen. Bekanntlich hat Vodafone die Integration seiner im vergangenen Jahr komplett übernommenen Tochter Arcor schon länger geplant. Vodafone-Chef Friedrich Joussen bestätigte im Mai, dass die Marke Arcor zum 1. August eingestampft werde. Der Zeitpunkt ist nun gekommen, ab nächstem Monat präsentiert sich die bisherige Arcor AG & Co. KG künftig als Vodafone AG & Co. KG. Die Übernahme von Arcor wird damit abgeschlossen.
Vermarktung von Vodafone-Produkten
Ab Anfang August können Neukunden über die Arcor-Webseite keine DSL-Produkte von Arcor mehr bestellen. Nach einem Hinweis auf die Integration in den Mutterkonzern, werden Kunden dann zum Vodafone-Shop weitergeleitet. Faktisch waren die Komplettpakete von Arcor und Vodafone allerdings schon seit Monaten angeglichen worden und unterschieden sich vorwiegend nur noch durch den Markennamen.
Markenname Arcor verschwindet
Das Logo in der Arcor-Firmenzentrale in Eschborn musste inzwischen bereits einem Vodafone-Logo weichen. Auch in den Shops verschwindet der Markenname Arcor von der Bildfläche. Künftig erhalten Neukunden dort Produkte wie das Vodafone All-Inclusive-Paket oder das Surf-Sofort-Paket, wie ein Vodafone-Sprecher auf Anfrage von onlinekosten.de mitteilte.
Kaum Änderungen für Bestandskunden
Bestandskunden stehen weiterhin alle bisherigen Kundenleistungen sowie Sprach- und DSL-Produkte zur Verfügung. Die Kommunikation mit ihrem Telekommunikationsanbieter wird sich jedoch ändern. Auf Rechnungen prangt künftig das Vodafone-Firmenlogo, auch die E-Mail-Adressen der Ansprechpartner werden auf Vodafone umgestellt. "Unter der gemeinsamen Marke erhalten unsere Kunden innovative Lösungen aus einer Hand für Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Breitband-Internet", so Vodafone-Chef Friedrich Joussen.
Eschborn, mit rund 2.000 Mitarbeitern einer der größten deutschen Vodafone-Standorte, bleibe auch im integrierten Konzern weiterhin von Bedeutung. Hier sei auch ein globales Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Lösungen für IP-TV, Video-on-Demand und Heim-Vernetzung angesiedelt.

(Jörg Schamberg)

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