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AppUp: Intel schließt App-Marktplatz und erstattet Kosten

Der ursprünglich für Netbooks gestartete App-Shop ist obsolet geworden, daher schließt Intel seinen AppUp-Center zum 11. März. Wer bereits Geld in Software-Downloads investiert hat, kann es nun zurückfordern.

31.01.2014, 09:35 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Apps gibt es nicht nur für Smartphones und Tablets, sondern von verschiedenen Anbietern auch für den Desktop - wie von Intel. Nun aber schließt das Unternehmen seinen AppUp-Store und widmet sich stattdessen neuen Entwicklungen, wie das Unternehmen auf der entsprechenden Website mitteilt.

Am 11. März ist Schluss

Wer den AppUp-Center im Browser aufrufen möchte, gelangt auf eine neue Landing-Page von Intel, die die Zukunft des Software-Marktplatzes beschreibt. Am 11. März wird der Download-Shop geschlossen, ab dann stehen keine neuen Apps oder Inhalte mehr bereit. Im FAQ-Bereich geht der Chipriese auf die Gründe für das Aus ein, allerdings nur schwammig: "Durch Schließen des Intel AppUp-Centers kann sich Intel stärker darauf fokussieren, die nächste Generation von Plattform-Innovationen zu entwickeln." Unterm Strich heißt das, der Shop ist überholt.

Und das ist wenig verwunderlich, schließlich wurde er auf dem Intel Developer Forum im Jahre 2010 für die kleinen Netbooks vorgestellt. 2011 startete die Download-Anwendung in Deutschland und drängte zudem auf größere Notebooks.

Erstattung von App-Ausgaben möglich

Was geschieht nun mit den heruntergeladenen Apps? Laut Intel sollen diese größtenteils auch nach der Schließung noch weiter lauffähig sein, können dann aber nur noch per Klick auf das jeweilige Desktop-Symbol und nicht mehr über den Store aufgerufen werden. Aktualisierungen erfolgen nicht mehr. Andere Apps wiederum erfordern eventuell eine Verbindung zum Marktplatz und könnten daher die weitere Arbeit verweigern.

AppUp-Kunden, die kostenpflichtige Software erworben haben, erhalten laut Intel eine Erstattung. Zurückgezahlt wird der derzeitige Preis, wer davon profitieren möchte, muss sich bis zum 19. Dezember dieses Jahres über die eigens eingerichtete Website zur Rückerstattung für das AppUp-Programm bei Intel melden.

(Saskia Brintrup)

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