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Apple will 2011 iPhone-Produktion erhöhen

Die Nachfrage nach dem iPhone ist ungebrochen hoch, Apple will im ersten Quartal 2011 laut "Digitimes" statt 19 bis zu 21 Millionen iPhones produzieren lassen. In diesem Jahr konnte Apple rund 47 Millionen iPhones verkaufen.

27.12.2010, 16:07 Uhr
Apple© Apple

Das iPhone lässt Apple weiter Milliarden scheffeln. Die Nachfrage nach den Smartphones des US-Herstellers ist so hoch, dass Apple mit der Produktion nicht mehr hinterherkommt und global Lieferschwierigkeiten hat. In der vergangenen Woche hatte Vodafone Deutschland hat bereits einen iPhone-Bestellstopp verkündet. Angesichts der weiter hohen Popularität des iPhone rechnet Apple laut einem Bericht des taiwanesischen Branchenmagazins "Digitimes" mit einem höheren Absatz im ersten Quartal des kommenden Jahres.

2010: Rund 47 Millionen iPhones verkauft

Apple wolle daher im Zeitraum von Januar bis März 2011 angeblich die weltweite iPhone-Produktion von ursprünglich geplanten 19 Millionen Geräten auf 20 bis 21 Millionen Smartphones erhöhen. Statt 13 Millionen UMTS-basierter iPhones sollen in den kommenden drei Monaten rund 14 bis 15 Millionen Apple-Handys geliefert werden. Außerdem würden die Märkte in Nordamerika und in Asien mit fünf bis sechs Millionen CDMA iPhones versorgt.

Im vierten Quartal dieses Jahres werden nach Schätzungen rund 15,5 Millionen iPhones geliefert. Damit könnte Apple laut "Digitimes" in diesem Jahr rund 47 Millionen iPhones absetzen. Der wichtigste iPhone-Produzent bleibt Foxconn, der weltgrößte Elektronik-Hersteller. Die UMTS-iPhones auf Basis von WCDMA werden exklusiv von Foxconn hergestellt, während sowohl Foxconn als auch Pegatron die CDMA iPhones produzieren.

Lieferverzögerung bei iPhone 4 mit 16 GB Speicher

In Deutschland ist aktuell besonders das schwarze iPhone 4 mit 16 Gigabyte Speicher Mangelware und nur mit längeren Lieferzeiten erhältlich. Ein weißes iPhones 4 hat Apple erst für das kommende Frühjahr angekündigt.

(Jörg Schamberg)

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