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Apple verkauft so viele iPhones und iPads wie noch nie und zahlt Dividende

Neues Rekordquartal von Apple. Nie zuvor wurden mehr iPhones und iPads verkauft. Der Absatz an Macs und iPods ist weiter rückläufig. Wichtig auch: Apple zahlt eine Dividende von 2,65 US-Dollar.

23.01.2013, 23:27 Uhr (Quelle: DPA)
Apple© Apple

Apple schafft ein neuerliches Rekordergebnis. Im Weihnachtsquartal verkaufte der kalifornische Elektronikkonzern so viele iPhones und iPads wie niemals zuvor. Die Smartphone-Verkäufe stiegen im Vergleich zum bereits überragenden Vorjahreszeitraum von 37,0 auf 47,8 Millionen. Die Tablet-Verkäufe nahmen von 15,4 auf 22,9 Millionen zu, wie Apple am Mittwoch berichtete.

Neuer Rekordumsatz

Dank der Rekordverkäufe konnte Apple auch einen Rekordumsatz erzielen: Er stieg um 18 Prozent auf 54,5 Milliarden Dollar (41 Milliarden Euro). Dem standen allerdings höhere Entwicklungs-, Fertigungs- und Marketingkosten für zahlreiche neue Produkte gegenüber. Dadurch stagnierte der Gewinn beim bisherigen Rekordwert von 13,1 Milliarden Dollar. Nachbörslich fiel die Aktie um teilweise über 10 Prozent. Grund: Analysten hatten mehr als 50 Millionen iPhone-Verkäufe erwartet. Die iPhone-Verkäufe hätten die Stimmung total vergiftet, erklärte Gene Munster von der US-Investmentbank Piper Jaffray auf Bloomberg TV.

Apple hatte pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die bisher größte und wohl auch teuerste Produktoffensive gestartet: So brachten die Kalifornier die vierte iPad-Generation und erstmals auch eine Miniversion des Tablet-Computers heraus. Kurz davor hatte Apple das iPhone 5 vorgestellt mit einem größeren Bildschirm als die Vorgänger.

Der Konzern rundete das Ganze mit neuen Mac-Computern ab. Allerdings ging die Zahl der verkauften Macs spürbar zurück. Wurden im Weihnachtsquartal des vergangenen Jahres 4,1 Millionen der Rechner verkauft, waren es ein Jahr zuvor noch 5,2 Millionen. Auch der Verkauf der iPods ist rückläufig. Der Absatz ging im Jahresvergleich von 15,4 auf 12,7 Millionen Geräte zurück.

Apple zahlt Dividende

Gleichzeitig gab Apple bekannt, dass sich der Apple-Aufsichtsrat dazu entschieden habe, Aktionären eine Bardividende von 2,65 US-Dollar pro Stammaktie auszuzahlen. Ausgezahlt wird das Geld am 14. Februar; an all jene Aktionäre, die am 11. Februar mindestens eine Apple-Aktie besitzen.

Für das erste Quartal 2013 erwartet Apple einen Umsatz zwischen 41 und 43 Milliarden Dollar. Eine recht zurückhaltende Prognose. "Wir vertrauen auf unsere kommenden Produkte", erklärte Konzernchef Tim Cook. Erwartet wird unter anderem ein billigeres iPhone. Auch um einen Apple Fernseher kreisen immer wieder Spekulationen. Ob und wann neue Geräte erscheinen, ist bei Apple wie immer ein großes Geheimnis. Apple-Chef Tim Cook mahnt unterdessen: "Es wäre klug, die Richtigkeit eines jeden Gerüchts in Frage zu stellen."

(Hayo Lücke)

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