Security

Apple stopft fast 50 Löcher in Mac OS X und Safari

Nach dem Patchday von Microsoft kommt nun Apple und behebt eine Vielzahl von Sicherheitslücken in seinem Betriebssystem, Safari 3 und Safari 4 Beta.

13.05.2009, 11:04 Uhr
Apple© Apple

Nachdem Microsoft in seinem Mai-Patchday nur PowerPoint ein Sicherheits-Update spendiert hat, kommt jetzt Apple und bereinigt diverse Schwachstellen in seinem Betriebssystem und auch im Safari Browser.
46 Lücken im Betriebssystem
Mac OS X steht nun in der Version 10.5.7 bereit und enthält dank des 2009-002 Updates 46 Sicherheitslücken weniger. Die Lecks befinden sich zum Beispiel in Apache, im CFNetwork und im Flash Player Plug-in und können zum Teil möglichen Angreifern ein Türchen öffnen, um beliebigen Schadcode auf dem PC des Nutzers auszuführen. Hierzu wäre unter anderem nur das Öffnen eines präparierten PDF-Dokuments oder der Besuch auf einer Flash-Website nötig. Eine detaillierte Auflistung liefert die Apple Zusammenfassung.
Flicken für Safari 3 und 4
Der hauseigene Webbrowser Safari ist auf die Version 3.2.3 gesprungen und wurde um drei Probleme erleichtert, die nicht nur Apple-Systeme, sondern auch Windows XP und Vista Nutzer gefährden. Alle drei könnten zum Einschleusen von Code missbraucht werden. Auch der neue Browser Safari 4 Beta, den unsere Redaktion bereits getestet hat, ist von den Sicherheitslücken betroffen. Safari 3 und die Beta-Variante von Safari 4 können auf der Apple Website heruntergeladen werden.

(Saskia Brintrup)

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