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Apple soll 368 Millionen Dollar für VPN-Patentverletzungen zahlen

Ein US-Gericht hat Apple zu einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 303 Millionen Euro verurteilt. Der iPhone-Hersteller soll vier VPN-Patente der kleinen Firma VirnetX verletzt haben.

07.11.2012, 18:15 Uhr (Quelle: DPA)
Apple© Apple

Apple soll der kleinen Firma VirnetX nach einem Gerichtsbeschluss 368,2 Millionen Dollar (303 Millionen Euro) für Patentverletzungen zahlen. Das entschieden Geschworene (PDF) im US-Staat Texas.

Gericht stellte Verletzung von vier Patenten fest

In dem Fall ging es vor allem um Technologien für die sichere Online-Verbindung (VPN) bei Apples Videotelefonie-Dienst Facetime. Die Geschworenen stellten eine Verletzung von vier VirnetX-Patenten auf breiter Front fest, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Apple behauptet, bei Facetime eine andere Lösung als die von VirnetX geschützte gefunden zu haben. Die Firma wollte ursprünglich mehr als 700 Millionen Dollar haben. Sie hatte 2010 bereits ein Verfahren gegen Microsoft mit einem Vergleich über 200 Millionen Dollar beendet. Am Dienstag reichte VirnetX zudem eine weitere ähnliche Klage (PDF) gegen Apple ein, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

(Jörg Schamberg)

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