News

Apple: Rekordumsatz im App Store - Apps ab sofort teurer

Trotz eines Rekordumsatzes des App Store von rund 15 Milliarden Dollar, hat Apple die Preise für Apps am Freitag erhöht. Schuld ist aber nicht das Unternehmen aus Cupertino.

09.01.2015, 16:01 Uhr
Apple© Apple

Die Verkäufe in Apples App Store haben im Vergleich zu 2013 um bis zu 50 Prozent zugelegt, dennoch setzte das Unternehmen am Freitag eine Preiserhöhung bei Apps um.

10 Milliarden Dollar für Entwickler

Wie Apple am Donnerstag bekanntgab, hat der App Store einen Umsatz von rund 15 Milliarden Dollar (12,7 Milliarden Euro) generiert, Apple selbst streicht als Zwischenhändler mit 4,5 Milliarden Dollar (3,8 Milliarden Euro) dabei fast ein Drittel für sich selber ein. Die verbleibenden 10 Milliarden Doller hat Apple an die Entwickler verteilt. Zum Vergleich: Googles Play Store hat mit gut 5 Milliarden Dollar nur etwa die Hälfte an Entwickler ausgeschüttet.

Der Grund: Laut Studien haben iPhone- und iPad-Nutzer eine höhere Bereitschaft, für Apps zu zahlen, während kostenlose Anwendungen eher in Googles Play Store zu finden seien.

Apps im App Store kosten nun mindestens 99 Cent

Zudem erhöhte der Konzern aus Cupertino am Freitag die Preise für Apps. Betroffen sind EU-Länder, Norwegen und Kanada. Als Grund gibt Apple Gesetzesänderungen gegenüber den Entwicklern an. Ein neue EU-Regelung sieht vor, die Umsatzsteuer bei digitalen Produkten aus dem jeweiligen Herkunftsland, in dem die Leistung erbracht wurde, heranzuziehen. Apple selbst spricht aber nur von einer "marginalen" Erhöhung. Konkret zahlen Nutzer aber nun mindestens 99 Cent statt 89 Cent für die günstigsten kostenpflichtigen iOS-Apps. Apps, die bislang mit 1,79 Euro zu Buche schlugen, kosten nun 1,99 Euro. Programme zum Preis von 9,99 Euro wurden gleich um einen Euro auf 10,99 Euro verteuert.

(Marcel Petritz)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang