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Apple-Patentantrag: NFC funkt von allen iPhone-Seiten

Apple beschreibt in einem Patentantrag, wie NFC von allen Seiten eines iPhones gleichzeitig funken kann. Es wird dafür die Mobilfunkantenne mitgenutzt.

23.05.2014, 13:34 Uhr
Apple© Apple

Die begrenzte Reichweite der NFC-Technik ist ein Sicherheitsfeature. Wer zum Bezahlen an die Kasse tritt, möchte nicht, dass der Datenverkehr von einem NFC-Empfänger in der Tasche des Hintermanns belauscht wird. Das Problem dabei ist, dass die Metallhülle manches Spitzen-Smartphones die NFC-Strahlen zu sehr dämpft. Vorne kann dann noch ein Signal empfangen werden, auf der Rückseite aber schon nicht mehr.

Eine Antenne für zwei Funktechniken

Apple will dafür eine Lösung gefunden haben und hat diese als Patentantrag Nummer 20140139380 beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) eingereicht – schon im November 2012. Veröffentlicht wurde der Antrag jedoch erst am 22. Mai 2014.

Darin beschrieben wird, wie sich NFC (Near Field Communication) und eine Funktechnik mit höherer Reichweite eine Antenne teilen. Diese ist wesentlich länger und reicht in der Regel von einem Ende des Geräts zum anderen. Apple zeigt, wie das NFC-Signal von beiden Enden der langen Antenne abstrahlt und das auch noch zu allen Seiten.

Egal, wie herum gehalten

In Klartext heißt dies: Es ist egal, wie herum ein Smartphone gehalten wird, wenn an der Kasse gezahlt wird. Es gibt keine toten Funkspots mehr wie beim HTC One. NFC soll ja auch den Bezahlvorgang beschleunigen.

Damit auch mit dem iPhone auf diese Weise bezahlt werden kann, muss es aber erst einmal ein NFC-Modul erhalten. Neueste Gerüchte besagen, dass das iPhone 6 endlich damit augestattet sein soll. Per NFC könnte dann ein Bezahlvorgang eingeleitet werden, per Touch ID wird dann nur noch bestätigt.

(Peter Giesecke)

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