Entwicklerkonferenz WWDC

Apple: Macs werden fit für VR - iMacs und MacBooks mit mehr Leistung

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple am Montagabend unter anderem Neuerungen für iMacs und MacBooks angekündigt. Die Macs unterstützen nun virtuelle Realität und werden technisch aufgerüstet.

Jörg Schamberg, 05.06.2017, 20:44 Uhr (Quelle: DPA)
Apple Imac 2017Der iMac 2017 mit Retina 4K und 5K unterstützt nun eine Milliarden Farben.© Apple Inc.

San Jose - Apple macht seine Mac-Computer erstmals kompatibel mit virtueller Realität. Das Hollywood-Spezialeffektestudio ILM demonstrierte auf der Entwicklerkonferenz WWDC am Montag, wie auf einem iMac-Tischrechner eine VR-Szene aus dem "Star-Wars"-Universum entworfen wird, in die Nutzer mit Spezialbrillen eintauchen können.

Schnellere Prozessoren und bessere Grafik

Die volle Angebotspalette aus Macbook-Notebooks und iMacs mit eingebautem Display wurde mit schnelleren Intel-Prozessoren, dreimal besserer Grafik und Thunderbolt 3 und helleren Retina-Displays aufgefrischt. Der imac mit 21,5 Zoll großem Bildschirm zum Preis von 1.299 US-Dollar erhält ein 4K Retina Display. Die MacBooks erhalten eine schnellere SSD, außerdem wurde ein neues MacBook Pro (13 Zoll) für 1.299 US-Dollar vorgestellt.

Ab Dezember ist der iMac Pro erhältlich

Für Nutzer, die wie zum Beispiel Videoprofis auf besonder leistungsstarke Computer angewiesen sind, gibt es ab Dezember 2017 zudem einen iMac Pro - "den bisher schnellsten Mac". Dieser wird ein 27 Zoll großes Retina Display mit 5K-Auflösung besitzen. Die Workstation wird mit bis zu 18-core Xeon Prozessoren ausgestattet sein. Der Startpreis wird laut Apple bei 4.999 US-Dollar liegen.

Apple musste sich zuletzt den Vorwurf gefallen lassen, professionelle Mac-Nutzer zu vernachlässigen, weil der für sie gedachte Computer Mac Pro seit 2013 nicht aktualisiert wurde. Apple gestand vor kurzem ein, dass der Konzern sich mit dem ungewöhnlichen Zylinder-Design des Mac Pro in eine technologisch Sackgasse manövriert hatte und einen neuen Hochleistungsrechner von Grund auf entwerfen muss. Der iMac Pro soll bis dahin Abhilfe schaffen.

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