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Apple kommt mit "iTunes Pass" eigenem Bezahldienst etwas näher

Mit "iTunes Pass" können Nutzer nun in den Apple Stores ihr iTunes-Konto um einen beliebigen Betrag aufladen.

18.07.2014, 09:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Apple macht einen weiteren kleinen Schritt in Richtung eines eigenen Bezahldiensts. Mit "iTunes Pass" können Nutzer nun in den Apple Stores ihr iTunes-Konto um einen beliebigen Betrag aufladen.

Solide Kundenbasis dank iTunes

Dafür wird eine extra Karte mit einem QR-Code in Apples Passbook angelegt. Am Donnerstag war das Angebot auch in Deutschland verfügbar. Mit der Einbindung in der "digitalen Brieftasche" wäre es im Prinzip auch denkbar, das Verfahren um weitere Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern. Laut Medienberichten arbeitet Apple konkret an einem eigenen mobilen Bezahldienst.

Der Konzern hätte dafür eine solide Basis mit über 800 Millionen iTunes-Kunden, die ihre Kontodaten hinterlegt haben. Spekuliert wird auch, dass dabei der im iPhone 5s (Test) eingeführte Fingerabdruck-Scanner für die einfache Identifizierung der Nutzer genutzt werden könnte.

Die App Passbook befindet sich seit iOS 6 auf mobilen Apple-Geräten als Sammelpunkt für Kundenkarten, Coupons und Co. Auf diesen Karten befindet sich stets ein QR-Code, der vor Ort eingescannt wird. Dadurch müssen Nutzer keine Kartensammlung mehr mit sich herumtragen und haben einen schmaleren Geldbeutel. Allerdings unterstützen aktuell noch relativ wenige Anbieter den Dienst über Apps oder Websites.

(Marcel Petritz)

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