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Apple: iPhone-Explosionen selbstverschuldet

Die Nutzer sollen selbst Schuld sein: Ohne Fremdeinwirkung zerspringende iPhone-Displays gäbe es nicht, teilte Apple der britischen BBC mit und widersprach damit entsprechenden Presseberichten.

31.08.2009, 12:46 Uhr
Apple© Apple

Nachdem explodierende iPhone-Displays weltweit für Furore sorgten, hat Apple nach Sichtung einiger zerstörter Geräte gegenüber der britischen BBC eine Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben. Darin weist der Konzern alle Vorwürfe über etwaige Konstruktionsfehler beim iPhone 3GS zurück.
Gewalt gegen iPhones
Apple bezweifelte die bisherigen Aussagen betroffener iPhone-Nutzer und widersprach der Darstellung, die Displays seien ohne externes Zutun zersplittert. "Alle bisher analysierten iPhone-Bildschirme wurden offenbar durch äußere Gewalteinwirkung zerstört", so das Unternehmen gegenüber der BBC. Auch den im Vorfeld geäußerten Vermutungen, die Schäden könnten durch überhitzte Akkus entstanden sein, erteilte der Hersteller eine klare Absage. Es gäbe bisher keine bestätigten Vorfälle dieser Art beim iPhone 3GS. Auch sei die Anzahl der momentan überprüften Fälle im einstelligen Bereich angesiedelt. Zahlreiche Nutzer hatten sich jedoch in der Vergangenheit immer wieder über die extreme Wärmeentwicklung ihrer Telefone besorgt gezeigt.
Unterdessen reißen die Meldungen über spontan explodierende Displays des Apple-Smartphones nicht ab. So berichtet erneut ein französischer iPhone-Nutzer über plötzlich zersplitterndes Bildschirmglas und weist ein eigenes Verschulden weit von sich. "Es wurde weder fallen gelassen, noch ungewöhnlich stark geschüttelt", sagte der Mann gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press (AP).

(Christian Wolf)

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