Bericht

Apple-Auto: Konzern setzt auf Fachwissen aus Deutschland

Apple setzt laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" bei der Entwicklung seines Autos auf Know-how aus Deutschland. Gebaut werden soll das Apple-Auto aber in Österreich.

Marcel Petritz, 18.04.2016, 10:14 Uhr (Quelle: DPA)
Apple© Apple

Berlin - Apple zapft laut einem Zeitungsbericht Fachwissen aus der deutschen Autobranche an. Eine Gruppe aus 15 bis 20 Experten solle sich in Berlin Gedanken über das Auto der Zukunft machen, schrieb die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Montag.

Kein Kommentar aus Cupertino

Es handele sich um relativ junge Leute mit einer "progressiven Denke", die in ihren alten Autokonzernen nicht weitergekommen seien. Neben Ingenieuren seien auch Fachleute für Software oder Vertrieb darunter. Eine der Fragen für das Team sei, mit wem Apple in Deutschland kooperieren könne. Apple kommentierte den Bericht am Montag nicht.

Die Spekulationen, Apple wolle ein eigenes Auto bauen, sind in den vergangenen Monaten immer konkreter geworden. Laut Medienberichten arbeitet ein Team aus mehreren hundert Leuten an einem Elektrofahrzeug. Nach Informationen des "Wall Street Journal" soll es zum Jahr 2020 fertig sein.

Baut österreichischer Auftragsfertiger Magna das Apple-Auto?

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schrieb auch, dass das Apple-Auto beim Auftragsfertiger Magna in Österreich gebaut werden solle. Darüber war bereits spekuliert worden - allerdings gibt es in der Branche auch grundsätzlich wenig Adressen, die dafür in Frage kämen. Dem "FAZ"-Bericht zufolge soll das Fahrzeug im Carsharing eingesetzt werden, bei dem die Autos kurzfristig gemietet werden. In Deutschland betreiben unter anderem BMW mit DriveNow und Daimler mit Car2Go bereits solche Dienste.

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