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AOL Instant Messenger bald mit Rufnummer

Der Instant Messenger AIM erhält zukünftig weitere VoIP-Features: eine kostenlose geografische Rufnummer verbindet die Nutzer mit anderen Telefonnetzen.

08.05.2006, 11:16 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Wenn es nach den AOL-Chefs in den USA geht, löst ihr Instant Messenger AIM bald das Festnetz ab. Sie kündigten eine neue Version des Angebots an, das dem Nutzer eine kostenlose Ortsnetz-gebundene Rufnummer zur Verfügung stellt. Somit wären sie auch aus anderen Netzen telefonisch erreichbar. Bislang standen mit AIM Triton nur Sprachservices innerhalb der eigenen Nutzergruppe zur Verfügung.
Notrufe möglich
"AIM Phoneline" soll der neue, mit VoIP getunte Instant Messenger heißen und ist Medienberichten zufolge für Ende Mai in den USA angekündigt. Neben der kostenlosen Rufnummer werden weitere Funktionen enthalten sein: anders als bei vielen anderen Angeboten soll unter anderem die 911-Notruferreichbarkeit gewährleistet sein. Das Programm integriert neben AIM auch AOL E-Mail. Voicemail soll ebenfalls kostenlos enthalten sein, eingehende Sprachnachrichten werden per E-Mail signalisiert.
Flatrate als Upgrade
Kontakte können mit "AIM Phoneline" direkt aus der Buddyliste angerufen werden. Darüber hinaus ist es möglich, unerwünschte Anrufer zu markieren, um deren Gespräche später abweisen zu können. Zusätzlich können Nutzer ihre ausgehenden Telefonate zum Pauschalpreis bekommen: "AIM Phoneline Unlimited" soll 14,95 US-Dollar, umgerechnet rund 11,69 Euro, kosten und Verbindungen innerhalb der USA sowie in 30 weitere Länder abdecken. Wie bei Softphones üblich, so brauchen Nutzer auch bei "AIM Phoneline" einen Computer mit angeschlossenem Headset.

(Aleksandra Leon)

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