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AOL-Chef will Bezahldienste im Internet pushen

Bezahlinhalte sollten ein großer Teil des Internets werden. Die Konkurrenz der Lokalzeitungen fürchtet er nicht.

29.09.2009, 14:36 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Anterovium / Fotolia.com

AOL-Chef Tim Armstrong ist davon überzeugt, dass Bezahlinhalte im Internet eine Zukunft haben. "Die Verleger müssen ihren Inhalten aber genügend Wert geben, um den Preis zu rechtfertigen", sagte er in einem Interview, das die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstag online veröffentlichte.
Lokalzeitungen haben verschlafen
Bezahlinhalte sollten ein großer Teil des Internets werden. Die Konkurrenz der Lokalzeitungen fürchtet er nicht. "Sie hatten die Chance, dieses Geschäft selbst zu machen. Keine Ahnung, warum sie diese Chance nicht genutzt haben."
Trotzdem bleibt Online-Werbung weiterhin die größte Einnahmequelle der TimeWarner-Tochter, die bis Anfang 2010 an die Börse gehen soll. AOL betreibt mit advertising.com das größte Werbenetzwerk der USA und setzt mit Anzeigen laut Armstrong "Milliarden Dollar" um.
"Langfristig soll AOL wie Disney werden, mit einer übergeordneten Marke, aber vielen Seiten mit Inhalten darunter", sagte Armstrong. Mehr als 80 dieser Seiten wie Moviefone, Popeater, Black Voices oder Politics Daily gibt es unter dem AOL-Dach inzwischen.

(Hayo Lücke)

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