Prozess

Angriff auf Telekom-Router: So lautet das Urteil

Das Kölner Landgericht hat ein Urteil im Deutsche-Telekom-Prozess gefällt. Ein 29-Jähriger hatte bei 1,25 Millionen Telekom-Kunden einen Router-Ausfall ausgelöst.

Marcel Petritz, 28.07.2017, 15:10 Uhr (Quelle: DPA)
Justiz© liveostockimages / Fotolia.com

Köln - Mehr als acht Monate nach einem massiven Hackerangriff auf Router der Deutschen Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
) ist der Drahtzieher der Aktion vor dem Kölner Landgericht verurteilt worden.

Ein Jahr und acht Monate auf Bewährung

Der 29-jährige Brite erhielt ein Jahr und acht Monate auf Bewährung. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft hatten zuvor eine Bewährungsstrafe gefordert. Der 29-Jährige hatte im November 2016 bei 1,25 Millionen Telekom-Kunden einen Netz-Ausfall verursacht. Während des Prozesses hatte er ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Auf freien Fuß kommt der Hacker ab nicht: Großbritannien hat bereits seine Auslieferung beantragt. In seinem Heimatland wird wegen weiterer Hacker-Angriffe und Banken-Erpressung gegen ihn ermittelt.

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang