Security

Angebliche Steuererstattung: Bundeszentralamt für Steuern warnt vor Phishing-Mails

Online-Kriminelle verschicken derzeit im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) Phishing-Mails und fordern zur Eingabe sensibler Daten auf. Hintergrund ist eine angebliche Steuererstattung.

17.07.2013, 15:31 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Millionen Deutsche warten in diesen Tagen wieder auf den Rücklauf ihrer Steuererklärung. Diese Gelegenheit nutzen dreiste Online-Betrüger, um unvorsichtige Internetnutzer in eine Phishing-Falle zu locken. Das "Bundeszentralamt für Steuern" (BZSt) in Bonn warnt ausdrücklich davor, auf derartige Mails zu reagieren.

Betrüger fischen Kreditkartendaten

In den offenbar wahllos versendeten Mitteilungen wird demnach behauptet, der Empfänger hätte zu viel Einkommenssteuer gezahlt und solle für die Rückerstattung ein per Link verknüpftes Online-Formular ausfüllen. Verlangt werden dort unter anderem Angaben zu Name, Adresse, Kontoverbindung sowie Kreditkarte und Sicherheitscode. Mit diesen Daten ist es für die Kriminellen anschließend etwa möglich, Zahlungen anzuweisen und das Konto zu plündern.

Das BZSt weißt daher noch einmal darauf hin, dass weder Benachrichtigungen über Steuererstattungen per E-Mail verschickt noch Kontodaten in dieser Form abgefragt werden. Zudem sei für die Rückerstattung von Steuern generell das Finanzamt zuständig. Wer bereits Daten preisgegeben hat, sollte sich umgehend mit seiner Bank in Verbindung setzen und die Kreditkarte sperren lassen. Darüber hinaus empfiehlt sich der Gang zur nächsten Polizeidienststelle.

(Christian Wolf)

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