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Androids Quasi-Monopol: EU untersucht auch Googles Anti-Fragmentation-Agreement

Die Europäische Union (EU) schlägt eine härtere Gangart gegenüber Google ein. Nachdem noch sehr kompromissbereit die Stellung der Google-Suche unter den Suchmaschinen untersucht worden war, rückt jetzt die marktbeherrschende Stellung von Android in den Fokus.

11.08.2014, 10:31 Uhr
Google© Google

Die Europäische Union (EU) schlägt eine härtere Gangart gegenüber Google ein. Nachdem noch sehr kompromissbereit die Stellung der Google-Suche unter den Suchmaschinen untersucht worden war, rückt jetzt die marktbeherrschende Stellung von Android in den Fokus. Die EU bereitet offensichtlich ein formelles Verfahren vor.

Wie bleibt Android einheitlich?

In einem ersten Schritt wurden aber erst einmal Fragebögen an die Google-Partner verschickt. Das Wall Street Journal (WSJ) bestätigte einen entsprechenden Bericht des Blogs Re/code. Der Fragebogen liegt dem Wirtschaftsblatt vor und offenbart eine weitere Stoßrichtung der EU.

Neben den Fragen, ob Google die Installation von Anwendungen behindert, die in Konkurrenz zu Google-Suche, Google Play Store und Google Maps stehen, wollen die Regulierer auch wissen, welche Beschränkungen die Vereinbarungen umfassen, die die Fragmentation des mobilen Betriebssystems verhindern sollen.

Eine Plattform für alle Google-Apps

Laut Google sind sie notwendig, damit Android nicht in verschiedene Versionen aufbricht. Eine stark vereinheitlichte Plattform erleichtert es aber auch, ein ganzes Bundle an Google-Apps auf die Geräte zu bringen.

Die Google-Partner haben noch bis zum 12. September Zeit, um ihre Antwort zu übersenden. Eingereicht werden müssen Präsentationen, E-Mails, Faxe, Briefe sowie Mitschriften von Telefonaten und Meetings, die bis in das Jahr 2007 zurückreichen.

(Peter Giesecke)

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