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Android L kommt im Herbst - Datum aber noch offen

Ob Lollipop oder Lychee: Der Kitkat 4.4-Nachfolger hüllt sich in geheimnisvolles Schweigen. Außer dem Buchstaben "L" und dem Erscheinungszeitraum Herbst ist noch alles offen. Fest steht hingegen, dass das Smartphone-Betriebssystem einige Neuerungen bringen wird. Entwickler können sie bereits testen.

25.08.2014, 16:01 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Ob nun exotische Leckerei oder L wie langweilig: Nach kreativem Naschwerk-Naming wie "Jelly Bean" und "Ice Cream Sandwich" heißt die nächste Android-Version schlicht "Android L" und soll dem Online-Magazin androidpit zufolge im Herbst auf den Markt kommen. Gerüchten zufolge sollte das L einmal für "Lollipop" stehen, neuerdings steht auch "Lemon Menigue Pie" hoch im Kurs. Auch "Lion", "Lychee", und "Licorice" wurden bereits als Arbeitstitel für den Nachfolger von Kitkat 4.4 in den Ring geworfen.

Nur Gerüchte - kein fester Termin

Einen konkreten Termin gibt es offenbar noch nicht. Google und die Hardware-Hersteller halten sich androidnext zufolge noch zurück. Allerdings sollen Motorola, OnePlus und HTC zugesagt haben, ihre Top-Geräte auf die nächste Android-Version zu aktualisieren wie zum Beispiel dem HTC One (M8) und HTC One (M7).

Android L soll frischen Wind bringen: Die Oberfläche wurde komplett überarbeitet und erscheint nun im neuen Material Design, das großflächige, kontrastreiche und farbenfrohe Elemente auf den Bildschirm bringt. Fenster und andere Elemente erscheinen flach und lassen sich stapeln. Der 3D-Effekt wird durch Schatten erreicht.

Apps und Tabs werden gleichrangig

Damit ist dann auch eine neue Navigation möglich, die bei den Tabs im Chrome-Browser genutzt wird, aber auch App-übergreifend beim Multitasking. Der Nutzer wird nicht nur die Möglichkeit haben, zwischen einzelnen Apps zu wechseln, sondern zusätzlich auch zu anderen Inhalten. Das können Tabs im Browser sein oder geöffnete Dokumente in anderen Apps.

Mit Android L erscheinen nun auch Benachrichtigungen auf dem Lockscreen. Generell werden diese nun intelligent sortiert. Die wichtigsten sollen ganz vorne erscheinen. Die Menüleiste wurde ebenfalls überarbeitet.

Unterhalb der Oberfläche hat sich auch einiges getan. Bei Android L löst die neue Android Runtime (ART) den alten Dalvik-Compiler ab. Dies soll zu einem enormen Geschwindigkeitszuwachs führen. Für Entwickler gibt es zudem 5.000 neue Programmierschnittstellen (API).

Entwickler können sich per Developer Preview ein Bild machen, beispielsweise auf einem Nexus 5 oder Nexus 7 WiFi aus dem letzten Jahr.

(Dorothee Monreal)

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