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Android-Erfinder Andy Rubin verlässt Google, gründet Startup-Inkubator

Andy Rubin gilt als Erfinder von Android. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, hat er Google nun ganz verlassen, um einen Inkubator für Startups aufzubauen.

31.10.2014, 11:46 Uhr
Google© Google

Andy Rubin gilt als Erfinder von Android. Anfang 2013 wechselte er intern die Sparte und entwickelte für Google Roboter. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, hat er nun das Unternehmen ganz verlassen, um einen Inkubator für Startups aufzubauen.

Keinen Roboter präsentiert

Google-Chef Larry Page und Rubin selbst betonten laut WSJ, dass der Trennung keine Konflikte vorausgegangen seien. Dennoch wundert es, dass Rubin die Robotics-Sparte verlässt, ohne ein Produkt präsentiert zu haben. Für ihn übernimmt James Kuffner.

Rubin war zunächst für Apple tätig, gründete 2003 dann aber mit Android sein eigenes Unternehmen. Google übernahm 2005 das Startup und ließ Rubin viele Freiheiten, um das mobile Betriebssystem nicht nur zur Marktreife zu führen, sondern auch zur Marktführerschaft.

Hardware statt Software

Dass Rubin die Verantwortung für Android Anfang 2013 abgab, kam überraschend. Die Bündelung der Verantwortung für Chrome und Android in einer Hand wurde aber begrüßt. Sundar Pichai übernahm die Gesamtleitung. Unklar war, ob die neue Position für Rubin eine Abstufung oder eine neue Herausforderung bedeutete. Autonome Roboter sollen für Google der nächste große Erfolg werden.

Laut WSJ will Rubin sich nun um Startups kümmern, die Hardware entwickeln. Vielleicht präsentiert er auf diese Weise doch noch eines Tages einen Roboter.

(Peter Giesecke)

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