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Amerikaner machen einen auf dicke Leitung

18.01.2003, 15:33 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Breitbandzugänge entwickeln sich auch in den USA zum Renner. Nielsen//Netratings berichtet, dass die Zahl der Breitbandanschlüsse im letzten Jahr um 59 Prozent gestiegen ist, während die Zahl der Internetzugänge über analoge oder ISDN-Leitungen um zehn Prozent abnahm.
Dennoch bleiben die Kunden mit der tröpfelnden Internetleitung mit 74,4 Millionen noch in der Mehrheit. Wesentlich schneller surften dagegen nur 33,6 Millionen Breitbandnutzer. Bei ihnen ist nicht nur der Hunger nach Breitband höher, sie surfen auch mehr Seiten an und bleiben länger im Netz: durchschnittlich 17 Stunden und 20 Minuten pro Monat. Über Modemzugänge bleiben die Surfer jedoch monatlich keine zehn Stunden im Netz.
Ebenfalls keine Überraschung: 52 Prozent der Breitbandnutzer sind männlich, Frauen scheinen sich dagegen mit einem weniger aufgemotzten Internetzugang zu begnügen, sie stellen 53 Prozent der Modemnutzer. Dafür wird die Breitband-Gemeinde immer älter. Wenn sich Opa einen Internetzugang zulegt, muss es auch gleich der Mercedes, pardon der Chrysler, unter den Internetzugängen sein.

(Peter Giesecke)

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