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AMD: Details zum Centrino-Konkurrenten "Puma"

Der Chiphersteller AMD hat einen Einblick in die künftige Notebook-Plattform mit den Codenamen "Puma" gewährt. So verspricht die neue Generation mehr Leistung bei längerer Akkulaufzeit.

21.05.2007, 17:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Mit dem "Puma" gegen "Santa Rosa": Der Chiphersteller AMD hat anlässlich einer Pressekonferenz in Tokio einen Einblick in die Technik seiner künftigen Notebook-Plattform gewährt. Die kommende Generation mit dem Codenamen "Puma" verspricht dabei mehr Leistung bei höherer Akkulaufzeit.
Mit DirectX-10-Unterstützung
So wurde Puma nach Angaben von AMD entwickelt, "um bei höherer Systemleistung und längerer Batterielaufzeit beste Grafik- und Videoanwendungen bieten zu können". Die neue Plattform soll die künftigen Notebook-Prozessoren mit dem Codenamen "Griffin" und den kommenden Chipsatz RS780 mit integriertem DirectX-10-Kern vereinen. Der Griffin Dual-Core-Prozessor bietet eine HyperTransport-3.0-Anbindung sowie eine unabhängige Spannungsversorgung. Auch die beiden Kerne können jeweils unabhängig voneinander mit unterschiedlicher Spannung arbeiten.
Wechsel zwischen Grafiklösungen
Mittel PowerXpress lassen sich zwei verschiedene Grafiklösungen verwenden. Neben dem RS780-Chipsatz kann der Anwender zudem eine Grafikkarte per PCI-Express-2.0 anschließen und ohne Neustart zwischen integrierter und diskreter Grafik wechseln. So lässt sich beispielsweise unterwegs die Akkulaufzeit verlängern. Das Pendant zu Intels TurboMemory heißt bei AMD "HyperFlash" und unterstützt ebenso die Vista-Funktionen ReadyDrive und ReadyBoost.
Die ersten Puma-Notebooks sollen voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres erhältlich sein und so mit Intels Centrino-Generation Santa Rosa oder bereits mit der darauf folgenden Plattform "Montevina" konkurrieren. Bis zum Start der neuen Puma-Plattform bietet AMD den Notebook-Chipsatz M690 und den im 65-Nanometer-Prozess gefertigten Dual-Core-Prozessor Turion 64 X2.

(Saskia Brintrup)

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