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AMD arbeitet an externer PCI-Express-Grafikkarte

Unter dem Codenamen "Lasso" soll AMD derzeit an einer externen Grafikkarten-Lösung auf Basis von PCI-Express arbeiten.

19.02.2007, 17:31 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Prozessor- und Chipsatzhersteller AMD arbeitet unter dem Codenamen "Lasso" an einer externen PCI-Express-Grafikkarte. Die Karte könnte in Zukunft vor allem für Notebook-Besitzer interessant werden und soll auch Crossfire-tauglich sein.
Externer PCI-Express-Steckplatz
An einen Rechner soll die Karte per externe PCI-Express-Schnittstelle angeschlossen werden. Die Spezifikationen der kommenden Schnittstelle wurden Anfang dieses Monats definiert. Bis Notebooks mit dem neuen Anschluss auf den Markt kommen, könnte es allerdings noch etwas dauern. Der Port soll genügend Bandbreite bieten, um auch modernste Grafikkarten mit viel Leistung extern betreiben zu können.
Besonders Besitzer von Notebooks mit leistungsstarkem Prozessor, aber nur einem eingebauten Onboard-Grafikchip, könnten von der externen Grafikkarte profitieren. Unterwegs könnte man etwa zum Zocken die Grafikleistung durch den Anschluss der Karte auf Anhieb deutlich erhöhen.
ASUS bietet Vorablösung
Bis Karte und Anschluss marktreif werden, kann man auf eine externe Lösung von Asus zurückgreifen um die Grafikleistung seines Notebooks zu steigern. Die auf der CES vorgestellte XG-Station ist im Prinzip eine Box mit PCI-Express-Steckplatz, die in den Express-Card-Slot eines Notebooks gesteckt werden kann. Zwar bietet der Slot nur eine Bandbreite von 250 Megabyte pro Sekunde, etwa eine darüber angeschlossene Geforce-7900GS-Grafikkarte von Nvidia soll aber zehn mal mehr Grafikleistung bringen als ein Intel-Onboard-Chip. Eine x16-Grafikkarte kommt etwa auf eine Bandbreite von vier Gigabyte pro Sekunde.

(Filip Vojtech)

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