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Amazon: US-Buchläden sollen Kindle-Lesegeräte verkaufen

Amazon hat ein Programm namens "Source" angekündigt: US-Buchläden könnten die Kindle-Lesegeräte und -Tablets verkaufen. Die Buchhändler würden dann zwei Jahre lang einen Anteil von zehn Prozent an jedem über das Gerät gekaufte E-Book erhalten.

06.11.2013, 17:44 Uhr (Quelle: DPA)
Amazon© Amazon

Mit seinem Onlineversand hat Amazon vielen Buchläden das Wasser abgegraben. Den verbliebenen unabhängigen Geschäften in den USA bietet der Konzern nun an, seine Kindle-Lesegeräte und -Tablets zu verkaufen. Gehen die Buchhändler auf das Angebot ein, erhalten sie zudem zwei Jahre lang einen Anteil von zehn Prozent an jedem über das Gerät gekauften elektronischen Buch.

Amazon will Position im US-Markt weiter ausbauen

Amazon kündigte das Programm namens "Source" am Mittwoch in Seattle an. Würde es ein Erfolg, könnte das Unternehmen seine Stellung im amerikanischen Buchmarkt weiter ausbauen. Die zweitgrößte US-Buchhandelskette Borders hatte unter dem Druck des Versandhandels bereits aufgeben müssen. Branchenprimus Barnes & Nobles schrumpft trotz aller Bemühungen, mit seinen eigenen Nook-Lesegeräten bei E-Books mitzumischen.

(Jörg Schamberg)

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