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Amazon-Panne: Student darf falsch gelieferte Pakete im Wert von 4.500 Euro behalten

Der britische Student Robert Quinn hat 51 Pakete mit Amazon-Waren erhalten, die nicht für ihn bestimmt waren. Die 4.500 Euro teuren Waren will der Onlinehändler aber nicht zurückerhalten. Der 22-Jährige darf sie behalten.

03.12.2014, 09:56 Uhr
Amazon© Amazon

Der britische Student Robert Quinn hat 51 Pakete mit Amazon-Waren erhalten, die nicht für ihn bestimmt waren. Die 4.500 Euro teuren Waren will der Onlinehändler aber nicht zurückerhalten. Der 22-Jährige darf sie behalten. Das berichtet die Sun.

Falscher Retouren-Aufkleber

In den Paketen befanden sich insgesamt 46 Waren: vom Heizstrahler und einem Rasierer bis hin zu einem kompletten Bett; aber auch ein 55 Zoll großer 3D-Fernseher von Samsung, eine Spielekonsole, ein Laptop und mehrere Tablets; jedoch auch ein Piratenkostüm und ein Feuerwehrauto von Lego.

Offensichtlich handelt es sich um eine Datenpanne beim Versandhändler. Die Pakete stammten nicht aus Amazons Versandzentrum, sondern von anderen Amazon-Kunden. Der Retouren-Aufkleber trug schlichtweg die Adresse des Studenten, nicht die des Händlers.

Amazon versicherte ihm dreimal schriftlich, dass er die Ware behalten dürfte. Quinn war es wichtig, dass kein anderer Kunde geschädigt wurde. Nun will er aber die teuren Produkte verkaufen und einige auch für wohltätige Zwecke spenden. Mit dem Geld möchte er dann unternehmerisch tätig werden und einen elektrischen Cannabis-Zerkleinerer entwickeln.

(Peter Giesecke)

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