Kooperation mit Max-Planck-Gesellschaft

Amazon lässt in Deutschland zu Künstlicher Intelligenz forschen

Amazon engagiert sich im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft an Forschungen zu Künstlicher Intelligenz. In Tübingen soll dazu unter anderem ein Forschungszentrum entstehen, 100 Jobs sollen geschaffen werden.

Jörg Schamberg, 23.10.2017, 11:10 Uhr
Amazon © Amazon.com, Inc.

Tübingen/Berlin – Amazon will die Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland voranbringen. Der Online-Händler hat dazu eine strategische Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft vereinbart. Nach Berlin, Dresden und Aachen errichtet Amazon in Tübingen bereits das vierte Research Center in Deutschland. Das in Tübingen nahe dem Campus der Max-Planck-Gesellschaft angesiedelte neue Forschungszentrum solle sich auf KI-Forschung konzentrieren.

Amazon will 100 neue Stellen im Bereich Machine Learning schaffen

Amazon hat am neuen Forschungsstandort viel vor. Amazon will 1,25 Millionen Euro in neue Forschungsgruppen der 2016 gestarteten Technologie-Initiative Cyber Valley investieren. In den nächsten fünf Jahren sollen im Amazon Research Center in Tübingen über 100 hochqualifizierte Stellen im Bereich Machine Learning geschaffen werden. Pro Jahr werde die Max-Planck-Gesellschaft zudem mit Amazon Research Awards im Wert von 420.000 Euro unterstützt. Damit könne die Forschung von Doktoranden und Post-Doktoranden finanziert werden, die in den Bereichen der Institute für Intelligente Systeme forschen. Amazon konnte sich auch die Unterstützung der renommierten Max-Planck-Wissenschaftler Prof. Dr. Bernhard Schölkopf und Prof. Dr. Michael J. Black sichern.

Amazon-Kunden sollen von Forschung profitieren

"Mit dem Amazon Research Center in Tübingen wird Amazon Teil einer der größten Forschungsinitiativen in Europa im Bereich der Künstlichen Intelligenz", so Ralf Herbrich, Direktor, Maschinelles Lernen bei Amazon und Geschäftsführer des Amazon Development Center Germany. Für Amazon soll sich das Engagement später auszahlen. Kunden des Online-Händlers, die verschiedene Produkte und Services wie Amazon Web Services und Alexa nutzen, sollen von den Forschungsergebnissen profitieren können.

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