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Amazon geht auf Buchverlage zu

Entspannung im Streit zwischen Amazon und deutschen Buchverlagen: Von der Forderung, 50 Prozent des Verkaufspreises aller E-Books zu bekommen, ist Amazon nun abgerückt.

21.09.2014, 16:01 Uhr
Amazon© Amazon

Friedenssignale im Streit zwischen Amazon und Buchverlagen: Wie Spiegel Online berichtet, hat es sich für die deutschen Buchverlage gelohnt, sich gegen den Online-Giganten Amazon aufzulehnen. Amazon hatte statt der früher üblichen 30 Prozent von jedem verkauften E-Book 50 Prozent des Verkaufspreises gefordert. Nach monatelangen Protesten und Verhandlungen ist das Unternehmen nun bereit, sich mit weniger als 40 Prozent zufrieden zu geben.

Einigung noch vor der Buchmesse

Zudem zeigt Amazon nun offenbar auch die Bereitschaft, Vierjahresverträge mit den Verlagen abzuschließen. Zuvor sollten nur Jahresverträge geschlossen werden. Verlage wie Bastei Lübbe, Piper und Ullstein halten eine Einigung mit Amazon noch vor der Frankfurter Buchmesse für realistisch.

(Falko Kuplent)

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