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"Amazon Dash": Mobiler Barcode-Scanner für den Online-Einkauf

Amazon hat in den USA einen mobilen Scanner für den Einkauf in der hauseigenen Lebensmittel-Abteilung vorgestellt. Das "Amazon Dash" genannte Gerät ermöglicht es, Produkte von Amazon Fresh direkt auf die Einkaufsliste setzen sowie anschließend liefern zu lassen.

07.04.2014, 14:43 Uhr
Amazon© Amazon

Amazon ist immer für eine Überraschung gut: Völlig ohne Vorankündigung hat der Online-Riese am Freitag ein neuartiges Gerät vorgestellt, mit dem US-Kunden des hauseigenen Lebensmittel-Lieferdienstes "Fresh" benötigte Artikel einfach auf ihre Einkaufsliste setzen können.

Mobiler Scanner für den Online-Einkauf

"Amazon Dash" erinnert optisch an eine TV-Fernbedienung und wird per WLAN fest mit dem Fresh-Kundenkonto des Nutzers verknüpft. Das Tool kann beispielsweise an den Kühlschrank gehangen oder an beliebiger Stelle in Haus und Wohnung deponiert werden. Es verfügt über einen Barcode-Scanner sowie ein Mikrofon und einen Lautsprecher.

Die Funktion ist so simpel wie genial: Geht ein bestimmter Drogerie-Artikel oder ein Lebensmittel zur Neige, kann der Barcode auf der Verpackung gescannt werden. Das Produkt landet dann automatisch im Fresh-Warenkorb. Artikel, die keinen Barcode besitzen – etwa Obst und Gemüse -, lassen sich alternativ per Spracheingabe speichern. Auf diese Weise kann der gesamte Wocheneinkauf sukzessive zusammengestellt werden. Die Gesamtliste ist online einsehbar und lässt sich über die Amazon-Website jederzeit bearbeiten. Erst dann erfolgt auch die Bestellung.

Aktuell ist "Amazon Dash" ausschließlich von ausgewählten Kunden in den Fresh-Liefergebieten in Süd-Kalifornien, San Francisco und Seattle nutzbar. Während der aktuell laufenden Probephase ist die Verwendung kostenfrei. Interessenten müssen sich online "bewerben" und werden von Amazon ausgewählt. Für deutsche Kunden ist "Amazon Dash" derweil noch Zukunftsmusik. Allerdings arbeitet der Handelsgigant hierzulande ebenfalls an einer Ausweitung seines Angebotes auf frische Lebensmittel. Noch in diesem Jahr soll ein entsprechender Service starten. Womöglich findet "Amazon Dash" seinen Weg daher irgendwann auch in deutsche Haushalte.

(Christian Wolf)

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