Security

Als 1&1 Rechnungen getarnte Mails verbreiten Schadsoftware

Nachdem in letzter Zeit bereits gefälschte Mails mit Rechnungen der Anbieter Telekom und Vodafone unterwegs waren, versuchen Betrüger nun auch wieder unter dem Namen 1&1 Schadsoftware zu verbreiten.

23.11.2014, 13:01 Uhr
1&1© 1&1

Seit letzter Woche kursiert eine neue Welle von Spam-Mails im Internet. Die Mails sind als Rechnungen des Internet-Anbieters 1&1 getarnt und nutzen folgende Absender: "1&1 De-Mail", "1&1 De-Mail-Kundenservice", "Rechnungsstelle" oder "1&1 Rechnungsstelle". Weiterhin sind aber auch gefälschte Mails der Anbieter Telekom, Vodafone und Fiducia unterwegs.

Mails sofort löschen

Laut Sicherheitsexperten von 1&1 sind vermutlich mehrere Millionen dieser Nachrichten im Umlauf. Nutzer sollten diese Mails sofort löschen. Wurde bereits ein Anhang geöffnet oder ein Link aus der Mail angeklickt, sollte der Rechner und alle weiteren Endgeräte auf Viren überprüft werden. 1&1 empfiehlt dazu den kostenlosen EU-Cleaner der Initiative botfrei des Branchenverbandes eco.

Hinweise zur Identifikation

Um die gefälschten Mails leichter zu erkennen, sollte man zunächst überprüfen, ob überhaupt ein Vertragsverhältnis mit dem angegeben Anbieter besteht. Weiterhin sind fehlende oder falsche persönliche Daten wie Anrede oder Kundennummer, aber auch Rechtschreibfehler im Firmennamen gute Indikatoren für das Werk von Betrügern. Auch Links, die nicht zur Absenderadresse passen, deuten darauf hin, dass die Mail nicht vom angegeben Anbieter stammt.

Weitere Sicherheitshinweise zu den Spam-Mails finden Sie im 1&1 Blog.

(Falko Kuplent)

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