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Alienware X51: Schrumpfkurs für Dells Gaming-PC

Mit dem Alienware X51 will Dell in die Wohnzimmer: Der deutlich verkleinerte und leichtere PC lässt sich sowohl vertikal als auch horizontal aufstellen sowie nach Belieben und Budget bestücken.

19.01.2012, 08:31 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Ein leistungsstarker Gaming-PC ist normalerweise nicht gerade platzsparend – auch die Dell Alienware Desktops bilden da keine Ausnahme. Jetzt bringt der Hersteller aus den USA eine stark verkleinerte Version auf den Markt, die sich sowohl vertikal als auch horizontal aufstellen lässt.

Beleuchteter Spiele-PC fürs Wohnzimmer

Der Dell Alienware X51 ist mit Maßen von 95x343x319 Millimetern (BxHxT) wesentlich schmaler und kleiner als ein herkömmlicher Desktop-Computer. Dadurch soll der PC im mattschwarzen Gehäuse nicht nur unter dem Schreibtisch, sondern auch auf der Seite liegend im Wohnzimmer Platz nehmen können, um dort das Multimedia-Equipment um eine Gaming-Zentrale mit 3D-fähigem Blu-ray-Spieler oder DVD-Player zu ergänzen. Interessant wird sein, wie Dell die Lautstärke der Lüfter in Schach hält.

Optisch orientiert sich der Alienware X51 an den bisherigen Produkten der Gaming-Sparte. Dazu zählen neben dem Alien-Logo eine außergewöhnliche Form und eine regulierbare Beleuchtung. Die insgesamt drei beleuchteten Elemente kann der Besitzer über eine Steuerung mit verschiedenen Farben schmücken. Neu ist die Funktion AlienAdrenaline, mit der sich bestimmte Aktionen für ein besseres Spielerlebnis verknüpfen lassen – zum Beispiel, um unnötige Programme zuvor zu schließen.

Konfigurierbar ab 699 US-Dollar

Bei der Hardware-Zusammensetzung des knapp 5,5 Kilogramm schweren PCs mit Mini-ITX Mainboard hat der Kunde – wie üblich – mehrere Wörtchen mitzureden. Auf der Prozessorliste stehen ein Intel Core i3-2310 mit 3,3 Gigahertz (GHz), ein Core i5-2320 Prozessor mit vier Kernen à 3 GHz und Turbo Boost und das Quad-Core-Modell Intel Core i7-2600 mit 3,4 GHz. Als Grafikkarte dient entweder eine Nvidia GeForce GT 545 oder eine GTX 555 – jeweils mit 1 Gigabyte (GB) Speicher. Dazu lassen sich bis zu 8 GB Arbeitsspeicher und maximal 1.000 GB Festplattenspeicher auswählen, wobei die Platten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotieren. Nutzer, die gerne selbst Hand anlegen, wenn ein Bauteil defekt ist oder aufgerüstet werden soll, weiß Dell zu beruhigen: Trotz des kleineren Formfaktors ist der PC zu öffnen, um das Laufwerk, den RAM oder die Grafiklösung zu wechseln.

Insgesamt verfügt der Alienware X51 über sechs USB-2.0-Anschlüsse, zwei USB-3.0-Ports, HDMI 1.4, Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie digitale und analoge Audioausgänge. Den Sound steuert ein 7.1-Onboardchip bei. Ins Internet oder Heimnetzwerk lässt sich der Rechner per Gigabit LAN oder WLAN einbinden.

In den USA ist der geschrumpfte Gaming-PC zu einem Preis ab 699 Dollar (etwa 546 Euro) inklusive Windows 7 Home Premium 64-bit konfigurierbar. Außerdem hat Dell in den USA und in Kanada einen Gaming Service gestartet, der bei Spiele-Installationen, Controller-Einstellungen und Problemen während des Spiels weiterhilft – gegen eine Gebühr versteht sich. Die professionelle Hilfestellung gibt es ab 39 Dollar, falls Dell einmal nicht helfen kann, sollen hingegen keine Kosten anfallen. Wann das neue Gerät und der Spiele-Dienst nach Deutschland kommen, bleibt abzuwarten.

Update vom 19. Januar: Termin und Preis für Deutschland

Wie Dell am Donnerstag mitteilte, ist der Alienware X51 hierzulande ab dem 2. Februar in Media-Markt-Filialen und ab dem 4. Februar über die Dell- beziehungsweise Alienware-Homepage ab 799 Euro erhältlich.

(Saskia Brintrup)

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