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Alienware mit übertaktetem Notebook Area-51

Der amerikanische Hersteller Alienware bringt mit der Special Edition des Area-51-Notenbook ein übertaktetes Modell auf den Markt.

21.01.2007, 17:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Der amerikanische Computer-Hersteller Alienware ist für seine leistungsoptimierten Notebooks und Desktop-Systeme bekannt. Wir konnten uns bereits vom dem Spiele-Notebook Aurora m9700 mit SLI-Grafikkartensystem und 17-Zoll-Breitbildschirm überzeugen. Auf der amerikanischen Internetseite haben wir nun ein weiteres interessantes Modell entdeckt: Die Special-Edition Area-51 m5790 hat es in sich.
Übertakteter Core 2 Duo
Die Modelle der Area-51 m5790 Special-Edition werden ausschließlich mit Intel Core 2 Duo-Prozessoren ausgestattet, was sie erst einmal noch nicht zu besonderen Editionen macht. Schaut man aber in die technischen Spezifikation, dann fällt eine Sache sofort auf: Alienware wirbt mit einem übertakteten Core 2 Duo. Auf Wunsch können Käufer das System mit einem Intel Core 2 Duo T7600G-Prozessor ausrüsten. Im Gegensatz zum Serien-Modell Core 2 Duo T7600 liegt die Taktfrequenz nicht bei 2,33 Gigahertz (GHz), sondern bei 2,66 GHz. Für die etwas mehr als 14 Prozent Mehrleistung verlangt Alienware 100 US-Dollar Aufpreis.
Technisch gibt es zwischen dem T7600 und dem T7600G kaum Unterschiede. Beim letztgenannten sind Front-Side-Bus (FSB) und Multiplikator frei wählbar (unlocked), sodass Hersteller und Anwender daran spielen können. Da der FSB des T7600G ebenfalls bei 667 Megahertz liegt (MHz), wird Alienware also lediglich am Multiplikator etwas geändert haben. Der Vorteil: Das Heraufsetzen des Multiplikators hat nur Auswirkungen auf die Taktfrequenz des Prozessors. Arbeitsspeicher und Bussystem bleiben weitgehend davon unberücksichtig und laufen weiterhin stabil.
Austattung und Preis
In der kleinsten Austattung mit Core 2 Duo T5500 kostet der Area-51 m5790 1.299 US-Dollar. Packt der Käufer den Core 2 Duo T7600G in das Paket, dann steigt der Preis auf mindestens 2.099 US-Dollar. Entscheidet er sich zusätzlich für den 17-Zoll-UXGA-Bildschirms mit 1.920 mal 1.200 Bildpunkten, dann sind es noch einmal 150 US-Dollar mehr. Beim Update von einen auf zwei Gigabyte-Arbeitspeicher werden dann noch einmal 270 US-Dollar fällig. Wünscht sich der Käufer die größte Festplatte mit 200 GB-Kapazität, eine 256MB ATI Mobility Radeon X1900 und ein Blu-ray-Laufwerk dazu, dann werden daraus schnell 3.660 US-Dollar. Ein SLI-System ähnlich wie beim Aurora m9700 ist dagegen nicht auf Wunsch erhältlich. Momentan wird das Area-51 m5790 aber nur in den USA angeboten. Ein vergleichbares Angebot ist derzeitig über den deutschen Online-Shop nicht erhältlich.

(Nam Kha Pham)

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