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Alice expandiert mit Telefónica (Update)

HanseNet will die kleine Alice weiter in die Republik schicken und setzt auf Telefónica Deutschland.

17.01.2006, 12:58 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Regionalanbieter HanseNet will seine kleine Alice weiter in die Republik schicken und setzt bei der Expansion jetzt auf die Infrastruktur der Telefónica Deutschland. Wie der Carrier heute in München mitteilte, haben beide Unternehmen einen langfristigen Kooperationsvertrag unterschrieben.
ADSL2(+) mit Alice
Danach wird HanseNet die Telefónica-Infrastruktur in den Regionen nutzen, in denen Alice nicht über das eigene Netz angeboten werden kann. Über das Netz der Münchner kann Hansenet auch ADSL2(+)-Zugänge realisieren. Der bereits im vergangenen Jahr angekündigte Netzausbau schreitet nach Angaben von Telefónica gut voran, bereits Mitte des Jahres will der Carrier 40 Prozent der deutschen Haushalte mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen können.
HanseNet wird auf der Telefónica-Plattform Alice DSL in den Regionen realisieren, in denen der Regionalanbieter über kein eigenes Netz verfügt. Anders als beim ebenfalls weiter angebotenen Alice Resale kann HanseNet mit Telefónica auch einen Komplettanschluss anbieten. "Die Kooperation mit Telefónica ermöglicht uns, dass noch mehr Haushalte in Deutschland in den Genuss von Alice Super, unserem gebündelten Produkt von einem Telefon- und DSL-Internetzugang, kommen", erklärt Harald Rösch, Geschäftsführer von HanseNet. "Das Jahr 2006 wird entscheidend sein für die Entwicklung unseres Unternehmens."
Eigenes TV-Angebot
"Alice Super" (Telefon und Internet) soll bis zum Sommer in rund zwölf Millionen Haushalten zur Verfügung stehen. Neben der Kooperation mit Telefónica will HanseNet dafür auch das eigene Netz weiter ausbauen. "Wir werden bis Mitte des Jahres rund 60 Städte in ganz Deutschland angeschlossen haben", erklärt Stefan Bachthaler, Director Network bei HanseNet, die Ziele des Unternehmens. Auch für Alice stehen die Zeichen auf High-Speed-Internet und Triple Play: HanseNet plant in diesem Jahr auch die Einführung eines eigenen TV-Angebots. Die ADSL2(+)-Plattform der Telefónica und das eigene Hochgeschwindigkeits-Netz bieten dafür die technischen Voraussetzungen.
Für Telefónica ist die Zusammenarbeit mit dem etablierten Netzbetreiber auch eine Bestätigung der eigenen Strategie. "Die Kooperationsvereinbarung unterstreicht unsere führende Position als alternativer Infrastruktur-Dienstleister in Deutschland und bestätigt unsere Strategie, in den Ausbau der Breitbandinfrastruktur zu investieren", erklärt Andreas Bodczek, Geschäftsführer von Telefónica Deutschland.

(Volker Briegleb)

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